Unsere Muttersprache "siebenbürgisch sächsisch im Vergleich mit "Luxemburgisch."

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Erstellt am 03.12.2017, 16:46 Uhr
Erstellt am 03.12.2017, 16:48 Uhr

Zeitung: Luxemburger Wort.


"Dramatesch Szenen hu sech de Metteg zu Saarbrecken ofgespillt: En Héichhaus stung a Flamen: https://is.gd/rf7xG4"


@ Dramatesch Szenen hun sich ze Mattoch an Saarbrecken uefgespillt: En Huhous stond an Flammen.


- Nun möchte ich von Herrn "seismos" wissen,ob es wirklich diesen von Ihm behaupteten sehr großen Unterschied gibt,zwischen Luxemburgisch und Siebenb. sächsisch? Lesen Sie und vergleichen Sie den Text aus der luxemburger Zeitung,dazu meine Übersetzung die eigentlich keine ist, danke.
Erstellt am 03.12.2017, 19:17 Uhr und am 03.12.2017, 19:20 Uhr geändert.
@#gerri

Für die Luxemburger ist "Luxemburgisch" die Muttersprache!

Für die Siebenbürger Sachsen ist "deutsch" die Muttersprache und die sächsichen Dialekte sind eben genau dieses, regionale Dialekte - je nach Heimatort etwas verschieden, so daß manchmal ein Siebenbürger Sachse einen anderen Sachsen aus einem anderen Ort in manchen Dingen nicht versteht!

Das ist doch eindeutig geklärt und Bedarf eigentlich keiner weiteren unnötigen Erklärung.
Und daß hat mit dem "lesen können" nichts damit zu tun, selbst ich als Niedersachse, der ich hochdeutsch spreche und denke, kann diese beiden Texte einwandfrei lesen! Ich kann aber auch bayerische oder ostfriesische oder fränkische Texte lesen - sogar in Sütterlin geschrieben!
Erstellt am 03.12.2017, 19:44 Uhr


gerri, du wurdest hinters Licht geführt und billig abgespeist
Erstellt am 03.12.2017, 20:00 Uhr
Aus Sicht von Luxenburg:

http://www.luxembourg.public.lu/de/le-grand-duche-se-presente/langues/luxembourgeois-etranger/roumanie/index.html

Tja @Gerri, @Seismos kann nicht Siebenbürer-Sächsich, somit hat er den Vergleich nicht und weicht deswegen in die Wissenschaft aus ;-). Tatsächlich habe auch ich es schon ausprobiert und es funktioniert, wir können miteinander sehr gut kommunizieren.

Dennoch ehrt es Sie, @Seismos, dass Sie sich für die siebenbürgisch-sächsische Kultur begeistern.
Erstellt am 03.12.2017, 20:16 Uhr

@wir können miteinander sehr gut kommunizieren

eigentlich kein Einzelfall. Auch Rumänen in Osteuropa sprechen eine romanische Sprache. Alle anderen romanischen Sprachen werden in Westeuropa gesprochen -:))))))))))))
Erstellt am 03.12.2017, 20:19 Uhr und am 03.12.2017, 20:19 Uhr geändert.
@#azur

Na ja,
wie ich schon geschrieben habe, auch ich kann das lesen und zumindest das gesprochenen Wort verstehen und interpretieren.
Was aber noch lange nichts darüber aussagt, das die Luxemburger und die Siebenbürger Sachsen eine wirklich gemeinsame Sprache sprechen!
Und natürlich halte ich mich an die Fakten und die liefert eben die Wissenschaft und nicht ein "anheimelndes" Gefühl.
Und natürlich ist die deutsche Sprache die Wurzel der luxemburgischen Sprache.
Aber die Luxemburger haben sich dafür per Volksabstimmung entschieden, daß ihre Sprache eine eigenständigen Sprache ist und sind derzeit bemüht, dafür Wörterbücher etc. zu erstellen. Und daß, obwohl oder gerade deswegen, weil die meisten Luxemburger eigentlich in der Öffentlichkeit französisch sprechen.


Kurz
Erstellt am 03.12.2017, 20:31 Uhr
Moselfränkisch ist Moselfränkisch

die Dialektunterschiede zwischen etlichen siebenbürger Ortschaften waren vermutlich größer als die Unterschiede des aktuellen Standardluxenburgischen und des Standardsiebenbürgersächsischen

ja, und "Luxemburg" ist im Standarddeutsch noch allem LuxeNburg!

... und Rozalia Luksenburg hieß auch so und nicht Rosa Luxemburg
Erstellt am 03.12.2017, 21:24 Uhr und am 03.12.2017, 21:51 Uhr geändert.
seismos :"Für die Siebenbürger Sachsen ist "deutsch" die Muttersprache und die sächsichen Dialekte sind...."


@ Die "Sprachen" in den siebenbürgischen Siedlungen des 12.Jhdt.bis zur übernahme unter die Schutzmacht der K.u.K.Monarchie waren die verschiedenen Dialekte von der Mosel, Rhein,Eifel und Flandern-Gegenden.In den Kirchen Siebenbürgens wurde "sächsisch"/Dialekt geprädigt,z.B. in der Schwarzen Kirche zu Kronstadt,wurde die deutsche Predigt
erst als die Schutzmacht/Besatzung aus Österreich auch den Gottesdienst verstehen sollte,eingeführt.In den deutschen Staatereien wurde bis zur Gründung des Einheitlichen Staates auch kein einheitliches Deutsch gesprochen.Das hat sich wie auch bei unserem kleinen Völkchen mit der Zeit vereinheitlicht, in unseren Schulen und Kirchen.Das wir zum großen deutschen Kulturkreis gehören kann man uns nicht absprechen,da unsere Ahnen schwere Prüfungen weit von der Urheimat bestanden haben.Wir sind 900 Jahre deutsch geblieben,doch unsere Muttersprache ist eine der vielen "siebenbürgisch Sächsischen" Dialekte.

-Luxenburg kämpft jetzt auch um Seine Sprache als Landessprache zu gebrauchen und zu preisen.
Erstellt am 03.12.2017, 21:42 Uhr und am 03.12.2017, 21:55 Uhr geändert.
seismos :"...weil die meisten Luxemburger eigentlich in der Öffentlichkeit französisch sprechen."


@ Sicher nach dem Krieg,war es Ihren Politikern leichter auf der Sieger Seite, kann man auch fast verstehen.Frankreich hat davon auch profitiert,die luxenburgische Industrie war ein Gewinn, vielleicht für immer.

Was mir, einem Siebenbürger standhafter in so einem Fall aufgefallen ist, das viele Luxenburger französische Vornahmen haben mit deutschen Nachnahmen.
So haben es die Rumänen und vorher die Ungaren auch versucht uns unterschwellig ihnen anzupassen,um sagen zu können das es im Lande nur eine Nation gibt.
Erstellt am 03.12.2017, 22:07 Uhr
@#gerri
Das ist eigentlich mehr noch im Elsaß so. Und die eigentlich Deutschen haben sich damit abgefunden. :-(((
Erstellt am 03.12.2017, 22:21 Uhr
Definition(Wikipedia)
"Das Siebenbürgisch-Sächsische ist eine überwiegend moselfränkisch basierte Reliktmundart. Es ist eine der ältesten noch erhaltenen deutschen Siedlersprachen, die ab dem 12. Jahrhundert als Ausgleichsdialekt verschiedener Mundarten entstand und viele mittelalterliche Formen und Idiome konserviert hat, wobei die westmitteldeutschen Elemente deutlich überwiegen. Somit sind die nächstverwandten Dialekte das Ripuarische und das Luxemburgische."
Erstellt am 03.12.2017, 23:16 Uhr und am 03.12.2017, 23:17 Uhr geändert.
@#azur
Ja, das widerspricht doch meinen Intentionen nicht, sondern bestätigt diese noch.
Bitte beachten, es wird immer von "Dialekten" gesprochen und nicht von Sprache!!
Erstellt am 04.12.2017, 08:46 Uhr und am 04.12.2017, 08:52 Uhr geändert.
@ Wir kennen das seismos,haben es immer wieder erlebt,das die "Eingeheirateten" immer wieder versucht haben uns etwas aufzuschwatzen,was Ihnen aber nicht uns zu gute kam.

-Tatsache ist,das in Siebenbürgen siebb. sächsischer Orts/Dialekt in der Familie gesprochen und im Gottesdienst siebbb. sächsisch geprädigt wurde,bis zur Aufnahme in die K.u.K.-Monarchie wo "deutsch"mit der Zeit eigeführt wurde.

Die ersten Laute die ein Kind in einer siebb. sächsischen Ehe hört, sind sächsisch.Das ist und war unsere Muttersprache,Herr seismos,ob es Ihnen gefällt oder nicht.

Im 12.Jhdt.waren überall nur Dialekte,die haben unsere Vorfahren mitgenommen,wie auch "luxenburgisch" ein Dialekt, nun endlich zur Staatssprache erklärt wird,aber erst im 21.Jhdt.!
Erstellt am 04.12.2017, 09:09 Uhr und am 04.12.2017, 09:10 Uhr geändert.
@#gerri

Das stimmt insoweit, als daß mit Martin Luther eigentlich erst die deutsche "Hochsprache" entstanden ist. Er hat die Bibel quasy ins "Deutsche" übersetzt, was es so vorher nicht gab.
Auch hier in Niedersachsen wurde bis dahin ausschließlich "Platt" in verschiedenen Variationen gesprochen.
Von daher ist es auch zu "verstehen", daß in den "besseren" Familien und adligen Familien dem "Französisch" der "Vorzug" gegeben wurde, denn diese wollten sich vom gemeinen "Volk" abheben.
Hier rund um Hannover wurde das "Calenberger Platt" gesprochen, teilweise bis weit in die 60-Jahre. Mein Lehrmeister hatte meist nur dieses Platt gesprochen - zum Glück für mich, denn so verstehe ich das "Platt" (hören und lesen) bis heute. kann es aber leider nicht sprechen, bis auf wenige spezielle Ausdrücke. Aber ich bin auch nicht sehr sprachbegabt.


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