Tipps für Pressereferenten

Jubiläumsausgabe

Die Arbeit mit den Pressereferenten

Bei der bescheidenen Personaldecke der Münchner Redaktion ist diese auf das Mitwirken von honorarfreien Mitarbeitern sowie der ehrenamtlichen Pressereferenten in den Untergliederungen des Verbandes angewiesen. Der Verband verfügt in fast allen seinen Landes- und Kreisgruppen über derartige Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die in ihrem Ehrenamt vorbildlich engagiert sind und das Blatt mit Meldungen und Berichten aus ihrem Wirkungskreis beliefern. Mit ihnen veranstaltet die Redaktion seit 1993 regelmäßig sogenannte Presseseminare, die der Kenntnisvermittlung und aktuellen Information, der Ausbildung journalistischer Fertigkeiten und dem Erfahrungsaustausch dienen. In ihrer Zusammenarbeit mit den Pressereferenten lässt sich die Redaktion von einigen Grundsätzen leiten. Zu nennen wären folgende:

  • Im Sinne der genannten "inneren Pressefreiheit" entscheidet die Redaktion eigenverantwortlich darüber, ob und wie eingegangene Texte veröffentlicht werden. Dabei legt sie als mitentscheidenden Maßstab den jeweils voraussehbaren Grad des Leserinteresses an.
  • Da die dem Blatt zur Verfügung stehende Druckfläche aus Kostengründen begrenzt ist und daher umsichtig verwaltet werden muss, behält sich die Redaktion Kürzungen und Zusammenfassungen vor, was zur presserechtlichen Absicherung ihrer Vorgehensweise im Impressum der Zeitung (Seite 2 jeder Ausgabe) angekündigt wird.
  • Ebenso erfolgen redaktionelle Eingriffe in die Texte zur Wahrung eines vertretbaren journalistischen Stils.
  • Grundsätzlich nicht eingerückt werden Texte über Ereignisse, die mehr als sechs Wochen vor dem Erscheinungsdatum der Zeitung zurückliegen. Würde das anders gehandhabt werden, müsste sich die Zeitung, selbst bei ihrer Erscheinungsweise von 20 Ausgaben pro Jahr, den Vorwurf der unpünktlichen und lässlichen Information ihrer Leser gefallen lassen. Um dem entgegenzuwirken werden Pressereferenten und Mitarbeiter durch den laufend eingerückten Terminkalender und/oder einen Kasten mit den Redaktionsschlüssen der nächstfolgenden Ausgaben über die anstehenden Einsendetermine in Kenntnis gesetzt.
  • Pressereferenten und Mitarbeiter sind aufgerufen, ihre Einsendungen in jedem Fall mit der Anschrift und Telefonnummer des Absenders zu versehen, um eventuell erforderliche Rückfragen der Redaktion zu ermöglichen.
  • Kontaktaufnahmen mit der Redaktion sind möglich:
  • brieflich über die Postanschrift: Siebenbürgische Zeitung, Karlstraße 100, 80335 München;
  • über die Telefonnummern: (089) 23 66 09-22 und 23 66 09-23
  • über den Telefaxanschluss: (089) 23 66 09-15
  • über die E-Mail-Adressen: sbz.chefredaktion [ät] siebenbuerger.de und sbz.redaktion [ät] siebenbuerger.de.

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Praktische Tipps für Pressereferenten

Handreichungen für ehrenamtliche Pressereferenten (PDF Datei)
Bei Textbeiträgen ist zu beachten: Word-Vorlage für Pressereferenten (Word Datei)

  • Einsendungen an die Redaktion sollten stets mit der Anschrift und Telefonnummer des Absenders versehen sein, damit eventuell nötige Rückfragen möglich sind.
  • Bei Personen, die in Meldungen oder Berichten erwähnt werden, sollten grundsätzlich Vorname und Nachname angegeben werden, weil Leser, die nicht der betreffenden Untergliederung angehören, kaum Kenntnis von der genannten Einzelperson haben können. Bloß bei wiederholten Nennungen sollten allein der Familienname und die Zusätze "Frau" oder "Herr" verwendet werden.
  • Hinweise auf Orte, Zeitpunkte oder Personen sowie alle sonstigen Angaben sollten vor der Abfassung von Texten möglichst genau recherchiert und auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Pressereferenten brauchen vor Rückfragen bei den Beteiligten nicht zurückzuscheuen! Ihrerseits hat die Redaktion nur in seltenen Fällen die Möglichkeit, Überprüfungen von sich aus vorzunehmen. Grundsätzlich geht sie von der Annahme aus, dass alle Daten einer Einsendung zutreffend sind.
  • Manuskripte sollten nur einseitig, in Maschinenschrift mit mittlerem oder großem Zeilenabstand und mit einem breiteren Seitenrand (etwa vier bis fünf Zentimeter) erstellt werden, damit vom bearbeitenden Redakteur handschriftliche Korrekturen und Anmerkungen vorgenommen werden können.
  • Handschriftliche Korrekturen oder Ergänzungen des Einsenders sollten unmissverständlich und für den Redakteur problemlos lesbar sein.
  • Förderlich bei der Aufdeckung von Fehlerquellen, die bei der Abfassung des Textes oder auch während dessen redaktioneller Bearbeitung auftreten können, ist für den Einsender, von seinen Manuskripten Durchschläge oder Ablichtungen aufzubewahren, damit sie bei Klärungsbedarf herangezogen werden können.
  • Für die Redaktion ist es hilfreich, Einsendungen ihrer Korrespondenten per E-Mail zu erhalten, da ihr damit die Texterfassung im Hinblick auf die Drucklegung erleichtert oder gar erspart wird.

Aus: Handreichungen für ehrenamtliche Pressereferenten, zusammengestellt von Hannes Schuster unter Mitarbeit von Siegbert Bruss, herausgegeben von dem Verband der Siebenbürger Sachsen, Kulturreferat und Siebenbürgische Zeitung, München 2000

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Anregungen für den Umgang mit Bildern

  • Motivwahl: Damit die Motive und Gesichter gut erkennbar sind, achten Sie bitte auf ausreichend gute Lichtverhältnisse. Für Komplettaufnahmen von größeren Kulturgruppen in Innenräumen reichen die Beleuchtung und das Blitzlicht oft nicht aus. Deshalb ist es manchmal vorteilhafter, kleinere Gruppen oder einzelne Personen zu fotografieren – ansonsten werden die Köpfe so klein, dass der Leser nichts mehr erkennen kann. Anlässe dafür sind zum Beispiel Kulturprogramme, Ehrungen, Ausstellungen, Jubiläumsfeiern usw.
  • Digitale Bilddateien bitte nicht bearbeiten oder verkleinern! Bilder von Digitalkameras sollten möglichst unbearbeitet abgespeichert bzw. von der Speicherkarte auf die Festplatte kopiert und per E-Mail an die Redaktion eingesandt werden. Die Bilddateien sollten also in Originalgröße sein, unbearbeitet und unverkleinert.
  • Bilddateien bitte nicht in das Textdokument (in die Word-Datei) einbetten, sondern separat als JPEG oder TIFF-Datei einsenden.
  • Wiederholtes Speichern in einem komprimierten Datenformat (z.B. JPEG) führt zu deutlichen Qualitätsverlusten, daher Bilder unbearbeitet schicken.
  • Mit Ausdrucken von Digital-Fotos können wir kaum etwas anfangen, sie können lediglich als Ansichtsvorlage dienen. Bitte senden Sie uns digitale Bilder immer als Datei.
  • Scannen - Analoge Bilder können mit einer Auflösung von 300 oder 600 dpi eingescannt und per E-Mail an die Redaktion eingesandt werden.
  • Wenn Sie analoge Bilder nicht selbst einscannen können, schicken Sie sie am besten auf dem Postweg an die Redaktion.
  • Bildunterschrift bitte nicht vergessen - Zu jedem Bild benötigt die Redaktion einen oder zwei ausformulierte Sätze, die den Lesern Aufschluss darüber geben, wer, wo und wann auf dem Bild zu sehen ist und wer der Fotograf ist. Die Bildunterschrift bietet eine gute Möglichkeit, die Inhalte oder einen Aspekt aus dem Artikel anhand des Bildes zu veranschaulichen. Der Bildtext gehört entweder in das Anschreiben oder in die Word-Datei (ans Ende des Artikels).
  • Abzüge (analoge Bilder): Auf dem Fotopapier sollten niemals mit einem Filz- oder Kugelschreiber oder Stempel Anmerkungen vorgenommen werden. Da Fotopapier nicht saugfähig ist, nimmt es die Stift- bzw. Stempelfarbe nicht auf. Beim Zusammenlegen der Bilder entstehen Schmiereffekte auf den anderen Fotos, die für den Druck nicht mehr brauchbar sind. Bildtext also bitte auf ein separates Blatt Papier schreiben.

Zur Schreibung siebenbürgisch-sächsischer Mundarttexte

Sie können hier die von Frau Hanni Markel zusammengestellten Richtlinien zur Rechtschreibung siebenbürgisch-sächsischer Mundarttexte als PDF-Datei (236 KB) herunterladen.

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