Sprachaufnahmen in siebenbürgisch-sächsischer Mundart

Siebenbuerger.de SprachaufnahmenIn den Jahren 1966-1975 wurden vom Linguistikinstitut Bukarest und Klausenburg über 400 Stunden Tonbandaufnahmen von siebenbürgisch-sächsischen Mundarten aus 143 Ortschaften gemacht. Diese Aufnahmen dokumentieren einerseits die Vielfalt der Ortsdialekte und sind andererseits auch wertvolle Zeugnisse siebenbürgisch-sächsischen Lebens aus dieser Zeit.

Hier auf diesen Seiten können sie Ausschnitte aus dem Schallarchiv anhören. Dabei wollen wir sowohl ein vielfältiges und interessantes thematisches Spektrum abdecken, als auch möglichst viele Regionen bzw. Ortschaften berücksichtigen.

Da die Auswahl und Aufbereitung der Aufnahmen sehr zeitaufwendig ist, kann das Projekt nur dann längerfristig weitergeführt werden, wenn hierfür die nötige finanzielle Unterstützung gewährleistet ist. Wir suchen daher Förderer für dieses Projekt. So können auch Sie die Veröffentlichung weiterer Sprachaufnahmen unterstützen!

Brot, Hanklich und Striezel backen

Frau, 37 Jahre, aus Dunesdorf


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Vierzehn Kilo Mehl ergeben fünf große Brotlaibe. Detailliert beschreibt die Sprecherin die Teigzubereitung, das Aufheizen des Backofens und das Backen des Brotes. Wenn der Backofen schon geheizt ist, dann wird auch noch schnell eine Grieshanklich gebacken. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 12. Dezember 2018 • Kommentieren
Aus Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Hanfanbau, Hanfbearbeitung und Weben

Frau, 35 Jahre, aus Ludwigsdorf


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Es wird vom Hanfanbau und dessen umfangreiche Bearbeitung berichtet. Die einzelnen Arbeitsgänge werden erläutert. Schließlich werden die Endprodukte genannt, die man aus dem Hanf herstellen kann. Tischtücher, Leintücher, Handtücher, Strohsäcke, Säcke und vieles mehr. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 9. Dezember 2018 • Kommentieren
Aus Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Das Märchen vom Aschenpeter

Frau, 60 Jahre, aus Mediasch


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Da der erste Teil der Aufnahme verschollen ist, befinden wir uns direkt in medias res: der Aschenpeter überreicht der Prinzessin inkognito eine Rose und reitet geschwind zurück, um vor seinen beiden Brüdern zuhause zu sein. Es ist davon auszugehen, daß er ein ähnlich schweres Schicksal wie das durch Buch, Film und Fernsehen bekannte Aschenputtel hat. Und auch das Ende ist - soviel sei verraten - ähnlich glücklich. So können wir uns - bei allem Bedauern über den fehlenden Anfang - doch damit trösten, daß es schlimmer wäre, würde das Ende fehlen. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1967 - Veröffentlicht am 6. Dezember 2018 • Kommentieren
Aus Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Bärenjagd

Mann, 52 Jahre, aus Kuschma/Auen


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Im Herbst 1961 war der Sprecher auf der Jagd mit fremden Herren aus Deutschland. Die Treiber drängten den Bären mit "Hohoho"-Rufen in die Richtung der Herren, die ihn mit mehreren Schüssen erlegten. "Drei Meter achtzig an Gewicht" war der Bär. Nachdem der Bär ins Dorf gebracht, wurde ihm das Fell abgezogen und das Fleisch des Bären verteilt. Die Ehefrau des Sprechers hat dann Fleischknödel - mit Knoblauch und viel Paprika - gemacht. Das ißt man nicht alle Tage. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1963 - Veröffentlicht am 4. Dezember 2018 • Kommentieren
Aus Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Kronenfest am Peter- und Paulstag

Frau, 64 Jahre, aus Arbegen


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Am 2. Februar findet der Frauenvereinsball statt. Im Laufe des Jahres werden noch verschiedene andere Feste gefeiert. Am Peter- und Paulstag gab es früher zwei Kronen, auch eine für die Kinder. Jetzt gibt es nur noch eine Krone für die Jugend. Die Krone wird vom Altknecht bestiegen, der dort oben dann auch eine Rede halten muss. Den Besteiger erwartet oben in der Krone auch ein Krug Wein, aus dem er nach seiner Rede etwas trinken darf. Dann hält der Pfarrer eine Rede und anschließend werden noch drei Lieder gesungen. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

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