Sprachaufnahmen aus Sächsisch-Regen

Über die Flucht und Familienangehörige

Frau, 86 Jahre, aus Sächsisch-Regen


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Eine alte Frau aus Sächsisch-Regen (Reen) berichtet von ihrer Flucht im Jahre 1914 nach Pressburg. Ein Jahr später ist sie nach Reen zurückgekehrt. Ihr Mann war Herrenschneider und sie hat kräftig mitgearbeitet. Sie hatten viele gute und vornehme Kundschaft. Ihr Mann war 13 Jahre krank und wurde von ihr gepflegt. Als ihr Sohn 15 Jahre alt war, starb ihr Ehemann. Trotz Krankheit arbeitete der Ehemann bis zu seinem Tode. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 9. März 2011 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Fasching in Reen

Frau, 86 Jahre, aus Sächsisch-Regen
Es wird von den Fastnacht Feierlichkeiten in Sächsisch-Regen (Reen) berichtet. Es gibt einen Faschingsumzug, bei dem die Maskierten Spaß machen und auch für den Ball am Abend Geld sammeln. Zur Tanzveranstaltung bringen die Leute ihr Essen selbst mit. [Aufnahme anhören »]
2:18 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 28. Februar 2011

Die sächsische Mehlspeise

Frau, 86 Jahre, aus Sächsisch-Regen
Die sächsische Mehlspeise war und ist auch heute noch die Hanklich. Ob die neumodischen Torten im Wettbewerb mit der Hanklich bei den Sachsenkonsumenten bestehen? In einer erdener Form wird der Stritzel gebacken. Wie man die Stachelbeerensuppe zubereitet, erfährt man auch noch in diesem Tonstück. [Aufnahme anhören »]
2:33 Minuten, 1.2 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 26. Februar 2011

Die fleißigen Reener Zehntmänner

Mann, 53 Jahre, aus Sächsisch-Regen
In der alten Zeit gab es in Reen sieben Nachbarschaften. In jedem Jahr mußte der Nachbarvater am Richttag über seine Arbeit berichten. Die Zehntmänner standen ihm zur Seite. Im Ziegenwald mußten die Zehntmänner einen "Buhai" organisieren. Sogar das Essen haben die Männer vorbereitet. Der alte Nachbarvater hatte das Oberkommando über das Kochen. [Aufnahme anhören »]
3:52 Minuten, 1.8 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 25. Februar 2011

Spiele am Sportplatz im Ziegenwald

Mann, 53 Jahre, aus Sächsisch-Regen
Die Bedeutung des Wortes "Buhai" hat der Großvater den Kindern erklärt. Lustige Spiele hat die Jugend am Sportplatz im Ziegenwald gemeinschaftlich gespielt. Im Sack um die Wette laufen oder Eierlauf mit dem Holzlöffel. Vier Jungen oder vier Mädchen mußten auf Stangen um die Wette hochklettern. Mit einem Klüppel mußte man auf einen sich drehenden Lehmkrug schlagen. [Aufnahme anhören »]
2:13 Minuten, 1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 23. Februar 2011

Spiegelkauf und Hühnermist

Mann, 53 Jahre, aus Sächsisch-Regen
In diesen Anekdoten geht es um Zeplinger und Reener. Unter anderem um eine Frau aus Zepling die einen Spiegel kaufen wollte. In einer Geschichte dreht es sich um einen gewissen Wagner Rudi der sich sieben Mäher gedungen hat. Und letztlich geht es um den "Herrn Voter" der Hühnermist bestellt hat und stattdessen Hühner- und Kokeschmist gemischt geliefert bekommen hat. [Aufnahme anhören »]
3:39 Minuten, 1.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 21. Februar 2011

Geister sehen nach dem Wirtshausbesuch

Mann, 53 Jahre, aus Sächsisch-Regen
In der Familie des Sprechers lebten drei Jungen und ein Mädchen. Der Großvater, der 1848 geboren wurde, besuchte die Kinder an jedem Sonnabend. Die Kinder hatten viel Freude dran, wenn der Opa Märchen und Anekdoten aus seinem Leben erzählt hat. Der Großvater war Tuner und hat bei der Musikkapelle das Bassflügelhorn gespielt. Nach dem Turnen ging er in das Wirtshaus, wo er sein Wiener Schnitzel aß und sein Krügel Bier trank. Als er heim ging sah er Geister ... [Aufnahme anhören »]
2:32 Minuten, 1.2 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 8. Februar 2011

Herr Hase, der neue Musikdirektor

Mann, 53 Jahre, aus Sächsisch-Regen
Reen hatte einen Musikverein aber keinen Musikdirektor. Da wurde kurzerhand ein Musikdirektor aus Deutschland eingestellt. Herr Hase, der neue Musikdirektor aus Deutschland reist mit Bahn und Fiaker an. Der Fiaker hat den Musikdirektor aber fälschlicherweise beim Tierarzt Dr. Adleff abgeliefert. Nachdem er ein witziger Mensch war, sprach er zum Musidirektor: "Ich bitte Sie Herr Hase, springen sie in die Ballhausgasse denn dort wohnt der Vorstand vom Musikverein, der Doktor Norbert Adleff - er ist nämlich Professor." [Aufnahme anhören »]
1:44 Minuten, 0.8 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 7. Februar 2011

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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