23. November 2017

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Leserecho: Samuel-von-Brukenthal-Platz aufwerten

Zum Artikel „Empörung in Dinkelsbühl: Samuel-von-Brukenthal-Platz soll bebaut werden“ in Folge 16 vom 15. Oktober 2017, Seite 5
Als Einwohnerin Dinkelsbühls und als Mitglied des Verbands der Siebenbürger Sachsen möchte ich meine Landsleute daran erinnern, dass in Dinkelsbühl nicht nur das alljährliche Pfingsttreffen stattfindet und dass es eine Gedenkstätte an der alten Promenade gibt, sondern auch daran, dass wir seit dem 28. Juni 1987 auch einen eigenen Platz haben, den Samuel-von-Brukenthal-Platz, auf dem jedes Jahr das Kronenfest stattfindet. Entgegen der Beteuerungen und der schönen Worte durch Oberbürgermeister Hammer sehen wir diesen Platz gefährdet. Wenn das Nachbargrundstück bebaut wird, soll dieser als Zufahrt dienen. Es besteht die Gefahr, dass der Rest des Platzes auch größtenteils durch die Bautätigkeit zerstört wird.

Liebe Landsleute, bitte kämpfen Sie mit uns für den Erhalt des Platzes. Statt diesen der Bauwut zu opfern, sollte er lieber aufgewertet werden, z.B. durch Bepflanzung oder mit einer Informationstafel über Samuel von Brukenthal und mit feststehenden Sitzgelegenheiten. Vielleicht ist es dann auch für die landsmannschaftlichen Gruppen, die Dinkelsbühl einen Besuch abstatten möchten, interessant, diesen einem Siebenbürger gewidmeten Platz aufzusuchen. Wenn Sie noch mehr wissen möchten, können Sie weitere Informationen auf der Homepage unter www.geknipfdkb.de finden.

Gerlinde Rattelmüller, Dinkelsbühl

Samuel-von-Brukenthal-Platz kein eingetragener Platz

Zur beabsichtigten Bebauung des Samuel-von-Brukenthal-Platzes (siehe Folge 16 vom 15. Oktober 2017, Seite 5, und Leserecho in Folge 17 vom 31. Oktober 2017, Seite 4)

Wir alle, Anwohner und Mitglieder des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, waren bisher immer der Meinung, dass es sich beim Samuel-von-Brukenthal-Platz um einen eingetragenen Platz handelt, der offiziell im Straßenregister zu finden ist. Doch weit gefehlt! Es handelt sich bei der am 28. Juni 1987 vom damaligen Ersten Bürgermeister Dr. Jürgen Walchshöfer vorgenommenen Namensgebung lediglich um eine Widmung. Durch unsere Recherchen bei der Stadt, die wir wegen der vorgesehenen Bebauung auf der angrenzenden Wiese vorgenommen haben, wurde uns Anwohnern dies bewusst. Uns ist sehr daran gelegen, dass über den bisher autofreien Platz weiterhin kein Autoverkehr zum angrenzenden Grundstück führen soll. Im Gegenteil, wir wünschen uns Unterstützung durch den Verband der Siebenbürger Sachsen, diesem Platz die ihm zustehende Würdigung zukommen zu lassen und ihn durch eine schönere Gestaltung aufzuwerten. Außerdem sollte ein Antrag gestellt werden auf eine offizielle Aufnahme in das Straßenregister der Stadt Dinkelsbühl. Der Architekt der Mendelssohn Stiftung, die den komplexen Mietwohnungsbau (24 Wohneinheiten) plante, bezeichnete den Samuel-von-Brukenthal-Platz bei einer Informationsveranstaltung als „öde“, so dass es kein Problem sei, diesen mit einer Straße zu versehen. Aber das wollen wir Anwohner so nicht hinnehmen. Trotzdem die Gestaltung des Platzes sicherlich nicht optimal ist, dient er dennoch als Begegnungsplatz für Senioren und auch Jugendliche und als Spielplatz für Kinder. Seit vielen Jahren findet dort das alljährliche Kronenfest statt. Dieser Platz ist Teil einer Grünanlage und eines Grüngürtels, der sich von der Altstadt bis in das naturgeschützte Gebiet des Radwanger Weihers zieht, und er wird regelmäßig von vielen Schulkindern überquert. Bitte helfen Sie alle, dass dieser Platz erhalten bleibt und vielleicht durch das Engagement der Stadt Dinkelsbühl noch attraktiver wird. Durch einen von uns Anwohnern angestrebten Bürgerentscheid wollen wir dafür kämpfen.

Isolde Knipfer, Dinkelsbühl

Schlagwörter: Dinkelsbühl, Bauprojekt, Samuel-von-Brukenthal-Platz, Leserecho

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