26. September 2017

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Dr. Bernd Fabritius nicht im nächsten Bundestag

Berlin - Dr. Bernd Fabritius MdB, Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, scheidet nach vierjähriger Parlamentszugehörigkeit aus dem Deutschen Bundestag aus. Bei der 19. Bundestagswahl am 24. September ist der Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) als Spitzenkandidat der Union der Vertriebenen und Aussiedler (UdV) auf Platz 28 der Gesamtliste der CSU angetreten. Die CSU hat bei einer hohen Wahlbeteiligung von 76,2 Prozent 6,2 % aller gültigen Zweitstimmen erhalten (2013: 7,4 Prozent), in Bayern verlor die Partei 10,5 Prozent im Vergleich zur Bundestagswahl vor vier Jahren und kam auf nur 38,8 % (2013: 49,3 Prozent). Selbst Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaffte trotz Listenplatz eins nicht den Einzug in den Bundestag.
Auf seiner Facebook-Seite bedauerte Fabritius den Verlust seines Mandates, stellte gleichzeitig fest: „(…) so funktioniert Demokratie aber. Ein Mandat ist immer ein Arbeitsauftrag auf Zeit.“

Dr. Bernd Fabritius MdB ...Dr. Bernd Fabritius MdB Er sei dankbar für die vergangenen vier Jahre, „in denen ich insbesondere die Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler im Deutschen Bundestag mit einer zielorientiert kämpferischen und gleichzeitig sachlichen Stimme vertreten und durchsetzen konnte“. Diese Anliegen, so kündigte Fabritius an, „werde ich selbstverständlich als Präsident des Bundes der Vertriebenen auch weiter in allen Bereichen der Politik und Gesellschaft mit allem Nachdruck verfolgen. Jedem, der mich dabei weiter unterstützen möchte, danke ich schon jetzt ganz herzlich!“

2013 war Bernd Fabritius, damals auf Listenplatz 37, auf Anhieb der Einzug ins Parlament gelungen.

CS

Schlagwörter: Bernd Fabritius, Bundestag, Wahl, BdV

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Neueste Kommentare

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