7. Februar 2015

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Freie Wähler im Dialog mit BdV-Bayern

München - Abgeordnete der Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER haben Vertreter des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 29. Januar im Bayerischen Landtag zu einem Meinungsaustausch empfangen. Themenschwerpunkte waren unter anderem der Bau eines sudetendeutschen Museums in München, der Erhalt entsprechender Einrichtungen im Freistaat sowie die Rolle der bayerischen Landesvertretung in Prag für die Vertriebenenpolitik.
Der BdV-Landesvorsitzende in Bayern, Christian Knauer, sagte zum Auftakt, er betrachte auch die FREIEN WÄHLER als natürlichen Verbündeten der Interessen des Bundes der Vertriebenen. Die Gesprächsrunde war sich rasch darüber einig, dass eine zumindest symbolhafte Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter des Zweiten Weltkriegs wegen des hohen Lebensalters der Betroffenen von besonderer Dringlichkeit ist: FREIE WÄHLER-Fraktionschef Hubert Aiwanger sprach sich dabei für die zeitnahe Zahlung aus: „Jeder der wenigen heute noch lebenden ehemaligen deutschen Zwangsarbeiter muss eine Zahlung aus der Bundeskasse erhalten – andernfalls stellt sich Deutschland ein Armutszeugnis aus.“ Die FREIEN WÄHLER würden versuchen, dies zeitnah auf den parlamentarischen Weg zu bringen, sagte Aiwanger. Meinungsaustausch im Bayerischen Landtag: auf dem ...Meinungsaustausch im Bayerischen Landtag: auf dem Gruppenbild nebeneinander FREIE WÄHLER-Fraktionschef Hubert Aiwanger (6. von links) und BdV-Landesvorsitzender in Bayern, Christian Knauer (5. von links). Bildquelle: Pressefoto Freie Wähler Das Festhalten an einem bayerischen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung sei für die FREIEN WÄHLER eine Herzensangelegenheit, so der flüchtlingspolitische Fraktionssprecher Dr. Hans Jürgen Fahn. Fahn und Knauer kündigten an, dieser Gedenktag werde heuer in Bayern wohl am Sonntag, den 13. September, erneut begangen. „Einen diesbezüglichen Dringlichkeitsantrag haben wir bereits in den Landtag eingebracht“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bernhard Pohl. Besonders Bayern mit seinem hohen Anteil Heimatvertriebener müsse auch über 2015 hinaus eine eigene zentrale Veranstaltung in München haben. „Das jährliche Gedenken muss jedoch über ein Treffen auf staatlicher Ebene deutlich hinausgehen, um möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger erreichen zu können“, sagte Pohl. Auch der BdV-Bayern erklärte, an einem eigenen Gedenken in Bayern festhalten zu wollen – „und zwar im Rahmen des ‚Tags der Heimat‘ Mitte September“, so Knauer.

Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler

Schlagwörter: Bayern, Landtag, BdV, Freie Wähler, Dialog, Entschädigung, Zwangsarbeit, Gedenktag

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