26. Juli 2010

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EU: Später in Rente gehen?

Laut einer Meldung aus Brüssel müssen die EU-Bürger in Zukunft länger arbeiten und später in Rente gehen. Die EU-Kommission ist der Ansicht, dass nur auf diesem Wege das Rentenniveau gesichert werden kann. Arbeitskommissar Laszlo Andor meinte, es müsse zwar „keine Vereinheitlichung für alle Länder geben“, aber das Arbeitsleben sollte verlängert werden.
Als Alternative dazu müssten die Europäer im Ruhestand Armut fürchten oder höhere Rentenbeiträge zahlen.

Während das gesetzliche Alter derzeit in Deutschland 65 Jahre beträgt, geht man im Durchschnitt schon mit 61,7 in den Ruhestand. In Frankreich hört man schon mit 59,3 Jahrenmit der Arbeit auf, wobei sich das gesetzlich festgelegte Alter auf 60 Jahre beläuft. In Rumänien geht man mit 64 Jahren in den Ruhestand.

Vier Arbeiter bringen heute in der EU durchschnittlich die Pensionen für zwei Ruheständler auf. Um dieses Verhältnis beibehalten zu können, müsste das derzeitige Rentenalter bis 2040 auf zunächst 67 Jahre, bis 2060 auf 70 Jahre steigen. Die EU-Kommission verfügt jedoch nicht über die Kompetenz, über das Rentensystem zu entscheiden, diese Verantwortung liegt beim jeweiligen EU-Land. (Quelle: dpa)

aS

Schlagwörter: EU, Soziales

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Neueste Kommentare

  • 26.07.2010, 22:41 Uhr von sibihans: In Rumänien geht man mit 64 Jahren in den Ruhestand. Ich kenne kaum einen der mit 64 in Rente ... [weiter]

Artikel wurde 1 mal kommentiert.

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