Schlagwort: Buch

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10. Juni 2019

Kulturspiegel

Aufruf zur Mitarbeit: Gedenkbuch Revolution geplant

Alle unsere Landsleute in und aus Rumänien, die zur deutschen Minderheit gehören/gehört haben, bitten wir um Augenzeugenberichte aus dem Jahr 1989/90. Wir – ein breiter Herausgeberkreis (unter ihnen Banater und Sathmarer Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Bergland- und Bukowinadeutsche) – wollen 30 Jahre nach der „Wende“ in Rumänien und 30 Jahre nach der großen Aus-/Abwanderung („Exodus“) aus Rumänien eine Anthologie der Erinnerungen zusammenstellen und diese als Gedenkbuch ­publizieren. mehr...

4. Mai 2019

Kulturspiegel

Reformation im Osten Europas

150 Seiten kirchenhistorischer Vorträge zum Lutherjahr 2017, in Bonn und Göttingen gehalten, stellen ein Unikat dar. Das Buch „Der Durchbruch kam im Osten. Die Reformation in Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den böhmischen Ländern und Siebenbürgen“, herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, löste bei mir eine gewisse Wehmut und Sentimentalität aus. Die erfolgreiche Reformation in den angeführten Ländern wird von kompetenten Verfassern beleuchtet. Die einstigen evangelisch-deutschen Länder, Provinzen innerhalb und außerhalb der Reichsgrenze, und ihre Geschichte beeindrucken. In den böhmischen Ländern mit Oberungarn und Siebenbürgen hat die evangelisch-deutsche Minderheit Kultur, Landschaft und Leben geprägt. Nach 428 Jahren wechselvoller Geschichte, wirtschaftlich-kulturellem Wachstum, gesellschaftlicher Prägung dieser Länder hat der Zweite Weltkrieg seine Vernichtung zurückgelassen und deutsch-evangelisches Leben zum Teil ausgelöscht. Die Vertreibung der Deutschen, ihre Entfremdung und damit einhergehende Auswanderung beendeten diese Geschichte. In einigen Ländern, auch in Siebenbürgen, sind noch lebendige Reste vorhanden. Überall jedoch weisen nur noch steinerne Zeugen auf die prägende Vergangenheit hin. mehr...

31. März 2019

Kulturspiegel

Unterhaltsamer Siebenbürgen-Krimi

Hilde, Thekla und Wally reisen nach Siebenbürgen, um an der Beerdigung von Hildes Cousin Gustav teilzunehmen – und um die Umstände seines Todes zu untersuchen, die den drei Damen merkwürdig vorkommen. Dabei wirbeln sie die Dorfgemeinschaft von Kleingude gehörig durcheinander und kommen nicht nur dem allzu frühen Ableben Gustavs auf die Spur, sondern decken noch allerhand andere Geheimnisse auf und lernen zugleich so manches über Vergangenheit und Gegenwart Siebenbürgens. mehr...

29. März 2019

Kulturspiegel

Was führte zum Exodus der Deutschen aus Rumänien?

„Dieses Buch ist eine Synthese, die bisher auf dem rumänischen Markt gefehlt hat“, sagt der Soziologe Remus Anghel aus Klausenburg bei der Präsentation des interdisziplinären Gemeinschaftswerks am 27. Februar im Kulturhaus „Friedrich Schiller“ in Bukarest: „Un veac frământat. Germanii din România după 1918“ (Ein bewegtes Jahrhundert. Die Deutschen in Rumänien nach 1918). Darin beleuchten Historiker und Soziologen die Entwicklung der deutschen Minderheit in den letzten hundert Jahren. mehr...

10. März 2019

Kulturspiegel

Adolf Schullerus: Pfarrer, Gelehrter, Politiker

Die vorliegende Briefsammlung schenkt uns tiefe Einblicke in die bewegten Jahre der großen Umbrüche 1864-1928. Große siebenbürgische, deutsche und österreichische Persönlichkeiten sowie Freunde schreiben Dr. Adolf Schullerus. Wir erfahren etwas über die besondere Atmosphäre der politischen Situation nach der bürgerlichen Revolution 1848 unter eigenwilliger, nun ungarischer Führung. Die neue Zugehörigkeit zu Großrumänien ab 1919 mit all ihrer Problematik wird ebenfalls erfahrbar. Die Korrespondenz zeigt auch die siebenbürgisch-sächsischen Reaktionen und Aktionen in jenen krisenvollen Zeiten. mehr...

8. März 2019

Kulturspiegel

Dem Leben eine neue Richtung geben

Die Schweizer Autorin Gerlinde Michel (* 1947 in Bern) mit Wurzeln in Siebenbürgen veröffentlichte im September 2018 ihren neuesten Roman „Fremdsehen“ in der edition 8. Der Roman ist eine Aneinanderreihung kurzer Passagen mit rasantem Perspektivwechsel, in denen die vier Protagonisten entweder unmittelbar in Ich-Form oder in distanzierterer Er-Perspektive Schlüsselmomente ihres Lebens preisgeben und in der Auseinandersetzung mit teils traumatischen Erlebnissen ihrem Leben eine neue Richtung geben. mehr...

23. Januar 2019

Kulturspiegel

"Heiterer Menschenfreund": Medizinschriftsteller Josef Löbel wiederentdeckt

Kennern der schönen Literatur wird der Name Dr. Skowronnek etwas sagen. So heißt eine fiktive Figur in dem 1932 erschienenen Roman „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth (1894-1939). Als Vorbild für die Romanfigur hatte Roth der heute zu Unrecht vergessene Arzt und Medizinschriftsteller Dr. Josef Löbel gedient, mit dem er befreundet war. Der Berliner Medizinhistoriker Professor Peter Voswinckel hat nun ein Buch vorgelegt, in dem der reale Dr. Löbel in Wort und Bild ausführlich gewürdigt wird und seine besonderen schriftstellerischen Leistungen für die Medizin hervorgehoben werden. mehr...

13. Januar 2019

Kulturspiegel

Langjähriger Bischof Christoph Klein veröffentlicht „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“

Christoph Klein, Jahrgang 1937, war genau zwei Jahrzehnte Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Im Herbst des vergangenen Jahres kam sein Buch „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“ heraus. Mit dieser Veröffentlichung wollte der bekannte Theologe ehemalige Mitarbeiter und Freunde würdigen. In der jetzt dem Leser zugänglichen Ausgabe schreibt er im Vorwort voller Hochachtung von seinen „weltlichen Wegbegleitern“. mehr...

6. Dezember 2018

Kulturspiegel

Zu Werner Förderreuthers Buch „Der Lichtert. Das Quempassingen. Eine Spurensuche“

Werner Förderreuther, der bekannte fränkische Volkskundler und Sammler von Sachgütern der Siebenbürger Sachsen, hat im Sommer dieses Jahres sein fünftes Buch veröffentlicht: eine Dokumentation der Christleuchter und des damit zusammenhängenden Weihnachtsbrauchtums der Repser Gegend. Angeregt wurde er dazu nach eigenem Bekunden in den frühen 1980er Jahren, als er ein erstes Leuchtergestell erwerben konnte. Seither hat er weitere noch vorgefundenen Objekte (Leuchtergestelle, Fähnchen und sonstiges Zubehör) geborgen, hat die wenigen in Museen aufgehobenen Exemplare (Deutsch-Kreuz), auf Dachböden oder in Sakristeien (Keisd, Leblang, Schweischer, Seiburg, Streitfort) vorgefundenen Stücke untersucht, fotografiert und, wo keine mehr greifbar waren, sie selber nachgebaut. Nicht irgendwie nachgebaut, sondern – wie die Seiten 94–99 für Draas belegen – nach voraufgehenden fachgerechten Bauzeichnungen auf der Grundlage ausführlicher Befragungen jeweils mehrerer Gewährsleute. mehr...

10. Oktober 2018

Kulturspiegel

Konzertlesung in München

Am Samstag, 13. Oktober, 17.00 Uhr, findet in der Adventgemeinde München-Nymphenburg, Tizianstraße 18, eine musikalische Lesung aus dem Buch „Weder Tod noch Leben. Eine siebenbürgische Lebensgeschichte“ statt. mehr...

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