Kommentare zum Artikel

28. Januar 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Erbitterter Kampf um den Rechtsstaat in Rumänien: Klaus Johannis wehrt sich gegen korruptes System

Kurz nach ihrer Vereidigung (diese Zeitung berichtete) versucht die neue rumänische Regierung über Eildekrete den Kampf gegen die Korruption gravierend zu beeinträchtigen und den Rechtsstaat auszuhebeln. Die Sozialdemokratische Partei (PSD) und der liberale Bündnispartner ALDE, die die Regierung stellen und über eine satte Mehrheit im Parlament verfügen, verfolgen dabei primär die Interessen eigener Mitglieder. Staatspräsident, Opposition, Zivilgesellschaft, Justiz und internationale Stimmen sprechen sich deutlich gegen die Pläne der Regierung aus. In Rumänien ist ein Machtkampf entbrannt. Zehntausende Menschen gehen auf die Straße, um den Rechtsstaat zu verteidigen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat inzwischen Stellung bezogen. Allen Protesten und Warnungen zum Trotz hat Rumäniens sozialliberale Regierung das hoch umstrittene Amnestiegesetz am 31. Januar per Dekret beschlossen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 52 mal kommentiert.

  • kokel

    1kokel schrieb am 29.01.2017, 08:06 Uhr:

    Beim Lesen dieses Artikels ist ein Kopfschütteln der ständige Begleiter. Auch wenn man in diesem Land gelebt hat, ist es trotzdem rätselhaft, dass solche Bestrebungen von Straferlässen immer noch aktuell sind, obwohl man sich eigentlich an die existierenden Regeln der EU halten sollte.

    Ertaunlich it aber auch, dass eine Partei, die dies durchsetzen will, die letzten Wahlen mit großer Mehrheit gewonnen hat. Dies wirft m.E. auch ein negatives Bild auf all diejenigen, die sie gewählt haben, denn ihnen sollte doch bewusst gewesen sein, dass deren Vorsitzender ein Gauner von besonderem Kaliber ist... Armes Rumänien!
  • SBS aus BW

    2SBS aus BW schrieb am 29.01.2017, 17:17 Uhr:

    Die Werke von Caragiale und Eminescu (Scrisoarea a treia) sind aktueller denn je. Man könnte sich totlachen, wenn die heutige (politische) Realität nicht so bitterernst wäre.
  • Alexander Kolo

    3Alexander Kolo schrieb am 02.02.2017, 18:18 Uhr:

    Wer, bitte, wundert sich über das was sich in R. tut? Es ist wirklich traurig, dass dieses (schöne!!!) Land nicht zur Ruhe kommt. Herr Johannis sollte die volle Unterstützung - nicht nur unserer Regierung -zu teil werden...
  • Meme49

    4Meme49 schrieb am 05.02.2017, 19:00 Uhr:

    Christine Chiriac schreibt nur ein Sichtpunkt des Bildes: hier sind Geruechte dass die Manifestationen vom Praesident Johannis und seine Anhaenger organisiert wurden. Er selbst hat 6 Haeuser in Hermannstadt, die mit Geld aus Privatstunden bezahlt wurden. Aber Steuer hat er nicht bezahlt. Weiter sind Geruechte dass er, in der 90 Jahre, Kinder im Aussland verkauft haette (und von dort stammt das Geld). Ein Haus hat er schon in Justiz verloren wegen Faelschung der Akten.
  • kokel

    5kokel schrieb am 05.02.2017, 20:39 Uhr:

    Meme49: a. Aus Privatstunden - wahrscheinlich meinst du
    Nachhilfe - sechs Häuser zu finanzieren, ist so, als würde jemand durch den Handel mit Lausfellen zum Millionär...
    b. Dass jemand, der sich mit Kinderhandel beschäftigt hat, nachher zum Bürgermeister einer Großstadt und anschließend zum Staatspräsidenten eines Landes erkoren wird, ist sogar für rumänische Verhältnisse eine Utopie!
    c. Ich war mal auf einer Insel, wo mir Frauen mit vier Brüsten - zwei vorne und zwei hinten - begegnet sind. Beim nächsten Besuch lade ich dich ein, mich zu begleiten. Du wirst entzückt sein, wenn du mit denen auf romantische Melodien tanzt...
    d. Geht`s noch???

  • H.Binder

    6 • H.Binder schrieb am 07.02.2017, 18:45 Uhr:

    Meme49: Was ist dran an den Gerüchten, die Sie da verbreiten, können Sie diese naher beschreiben?
  • H.Binder

    7 • H.Binder schrieb am 09.02.2017, 10:33 Uhr:

    Immer wenn unangenehme Fragen gestellt werden, wird die Diskussion geschlossen. Warum geben Sie Meme49 nicht die Gelegenheit sich zu den verbreiteten Gerüchten über Johannis zu äußern?
  • Erhard Graeff

    8Erhard Graeff schrieb am 09.02.2017, 11:37 Uhr:

    Hallo Herr Binder,
    was ist hier bitteschön geschlossen und wer erlaubt Meme49 nicht, Klartext zu sprechen? Wenn Meme49 Ihrer Aufforderung nicht nachkommt, muss nicht (wieder) der Verband dahinterstecken.
    Seien Sie aber versichert, dass wir hier keine Gerüchteküche eröffnen. Wer das sucht, kann sich gewisse Medien in Rumänien vornehmen. Anders sieht es mit sachlich nachgewiesenen Tatbeständen aus.
  • H.Binder

    9 • H.Binder schrieb am 09.02.2017, 15:08 Uhr:

    Lieber Herr Graeff,
    danke für ihre Nachricht, vermutlich bezieht sich der
    Administrator auf einen anderen Artikel. Es interessiert mich aber doch wie Herr Hentea auf die Idee kommt solche Vermutungen zu verbreiten. Leider kann ich ihn nicht selbst kontaktieren. Ich glaube, dass man solchen Gerüchten nachgehen und sie evtl. widerlegen sollte. Schließlich stimmt es ja, dass Johannis mehrere Immobilien in Hermannstadt besitzt deren Erwerb bis heute ungeklärt ist und beim Kinderhandel ist die Rolle von Johannis auch nicht geklärt.


  • Erhard Graeff

    10Erhard Graeff schrieb am 09.02.2017, 16:37 Uhr:

    Sehr geehrter Herr Binder,
    ich meine der Präsident unseres Herkunftslandes hat genügend Gegner dort, die ihm am Zeug flicken und die Justiz, für deren Festigung er sich einsetzt, wird sein Tun nicht unbeachtet lassen. Es geht nicht darum, ob die Eigentumsverhältnisse für Sie oder sonst jemand nicht geklärt sind, sondern darum, was die Justiz ihm vorwerfen kann.
    Ein Beispiel für die Verbreitung von Gerüchten bietet Meme49 in Beitrag 4 w.o., wenn er verkündet, Johannis habe ein Haus "wegen Faelschung der Akten" verloren. Der SbZ-Online-Artikel vom 4. Dezember 2015 erläutert das genauer: das Gericht hat Fälschung durch den Vorbesitzer festgestellt.
    https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/16136-familie-johannis-verliert-ein-haus-in.html

    Und Ihr letzter Satz ist auch nichts anderes, als eine schlichte Behauptung. Was wollen Sie noch diskutieren, wenn es "schließlich stimmt, dass...".
  • H.Binder

    11 • H.Binder schrieb am 09.02.2017, 18:41 Uhr:

    Lieber Herr Graeff,
    vom Kinderhandel (offiziell Adoption) ins westliche Ausland habe ich von einem Professor der Universität BB aus Klausenburg, mit dem ich befreundet bin, schon vor zehn Jahren gehört. Ich kann mir natürlich auch nicht vorstellen, dass der heutige Präsident Rumäniens
    Johannis darin verwickelt sein sollte, aber wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir immer nur auf der Seite der Guten stehen und alle anderen die Bösen sind. Jeder hat seine Leichen im Keller, nicht nur in Rumänien, sondern auch hier in der Bundesrepublik
    (siehe Gutenberg, Schmid u.v.a.). Irgendwann kommt die Wahrheit heraus. So lange aber nicht Klarheit herrscht ist es ja erlaubt nachzufragen.
    Schließlich verkörpert der rumänische Präsident ja siebenbürgisch sächsische Tugenden, laut Dr. Fabritius.
    So frage ich mich:
    Wie kann ein Lehrer mit seinem mäßigen Gehalt sechs Häuser erwerben?
    Welche Rolle spielte Johannis bei der Adoption von Waisenkindern ins Ausland?
    Wie steht es mit den Plagiatsvorwürfen bei der Promotion von Dr. Fabritius?
    u.v.m.
  • Doris Hutter

    12Doris Hutter schrieb am 09.02.2017, 19:56 Uhr:

    Zu der Geschichte mit den Häusern gibt es folgende Erläuterungen:
    http://ro.blastingnews.com/actual/2017/02/foto-adevarul-despre-cele-sase-case-ale-lui-klaus-iohannis-001454633.html

    Die Vorwürfe bezüglich Waisenkindern wären, wenn etwas Wahres dran wäre, bestimmt ausgiebig ausgeschlachtet worden, vermute ich. Aber Genaues weiß ich auch nicht.

    Die Plagiatsvorwürfe zu Bernds Promotion sind auf diesen Foren schon diskutiert worden, Bernd hat sich selbst geäußert (aber wann und wo weiß ich nicht mehr) und Entwarnung gegeben. Es ist auch schon länger her und die Diskussion darüber ist eingeschlafen, weil niemand belastbare Beweise liefern konnte.
    Beitrag am 09.02.2017, 19:57 Uhr von Moderation geändert.
  • H.Binder

    13 • H.Binder schrieb am 10.02.2017, 21:56 Uhr:

    Liebe Frau Hutter, der genannte Artikel war mir bekannt, allerdings bin ich daraus auch nicht schlau geworden. Es geht mir auch nicht um die Häuser (Wert etwa 300.000 €) und auch nicht um die legalen oder illegalen Adoptionen von Waisenkindern, sondern einzig und allein um Ehrlichkeit. Die Wahrheit werden wir zwar kaum erfahren, wenn aber einem unserer Landsleute siebenbürgisch sächsische Tugenden zugesprochen werden obwohl noch so viele offene Fragen illegaler Handlungen bestehen, dann ist es eine Beleidigung aller unserer ehrlichen Landsleute. Betreffend die Proteste in Rumänien, so hat Johannis einen Riesenfehler gemacht, sich als Präsident mit den Demonstranten gegen die eigene Regierung zu verbünden. Wir sollten uns klar sein, dass ein Siebenbürger Sachse als Präsident Rumäniens, der auch noch das Land immer mehr an den Westen bzw. an die Bundesrepublik bindet, vielen Rumänen ein Dorn im Auge ist. Nicht umsonst wurden die Proteste als Nazi-Kundgebungen beschimpft. Fatal sind zudem die Einmischung in die Politik Rumäniens seitens der Bundesrepublik und vor allem unseres Verbandes durch die ständigen Belehrungen von MdB Dr. Fabritius. Es ist nicht die Aufgabe unseres Verbandes sich in die Politik Rumäniens einzumengen und Ratschläge zu erteilen. Rumänien ist ein unabhängiges Land und kann seine Probleme auch ohne unsere Einmischung bewältigen.



  • Bäffelkeah

    14 • Bäffelkeah schrieb am 10.02.2017, 22:30 Uhr:

    Herr Binder, Sie hantieren mit üblen Gerüchten und spielen das Spiel derjenigen, die Johannis' Leistungen und politischen Erfolge nicht anerkennen können oder wollen. Stattdessen trachten Sie danach, seinen Ruf zu schädigen. Nur übersehen Sie bei allen kolportierten Verdächtigungen: es gilt die Unschuldsvermutung. Sie aber setzen kurzerhand die Schuld voraus ("so viele offene Fragen illegaler Handlungen"), wenn Sie es als "eine Beleidigung aller unserer ehrlichen Landsleute" empfinden, wenn Johannis siebenbürgisch-sächsische Tugenden zuerkannt werden. Sie sollten in diesem Punkt vorsichtig sein, es könnte gegen Sie selbst verwendet werden. Sie werden bestimmt ein hochanständiger Ehrenmann sein, sprechen Sie dies aber auch anderen Landsleuten nicht ab, das könnte man als Infamie werten, Herr Binder. Ihre weiteren Vorwürfe sind übrigens genauso haltlos. Angesichts der späten Stunde erst mal keine Gegenargumentation meinerseits.
  • H.Binder

    15 • H.Binder schrieb am 11.02.2017, 10:50 Uhr:

    Ich weiß nicht wer Sie sind, zur Ehrlichkeit gehört aber auch, dass man zu seinen Aussagen steht und sich nicht feige hinter anonymen Namen versteckt. Und bitte keine Drohungen.
  • azur

    16azur schrieb am 11.02.2017, 13:43 Uhr:

    @H. Binder: Wenn sich schon jemand auf Ehrlichkeit beruft, ist es angemessen, den FAKTEN (bis auf Weiteres) den Vorrang vor der GERÜCHTEKÜCHE zu lassen. Also klären Sie mich bitte auf, wie sich das mit der ORDONANTA DE URGENTA Nr. 13/2017 verhält: Was wurde damit bezweckt, womit war die URGENTA in diesem Fall begründet? War diese Handlung hinsichtlich der Probleme, der die Bevölkerung Rumäniens zurzeit ausgesetzt ist, und angesichts des Vertrauensbonus der Wählerschaft, angemessen?

    Dass sich Herr Präsident Johannis auf die Seite deren stellt, die gegen die Korruption demonstrieren, ist sehr mutig von ihm, das ehrt ihn sehr. Ich nehme es ihm ab, dass er sich für den Rechtsstaat in Rumänien einsetzt.

    Was die Bundesregierung und andere demokratische Staaten betrifft, wünsche ich mir schon lange, sie möchten sich zugunsten eines Rechtsstaats in Rumänien einmischen. Je eher, desto besser! Das ist für ein gemeinsames EUROPA unerlässlich.

    Trotz aller Widrigkeiten und Politikverdrossenheit, macht mir Hoffnung, dass sich vor allem die junge Generation, gegen die unmöglichen Umstände in Rumänien aufbäumt. JA, es macht Hoffnung, dass sich Rechtsstaat und Demokratie eines Tages auch in Rumänien durchsetzen und sämtliches KLEPTOKRATEN-NETZ eines besseren belehrt wird!

    Beitrag am 11.02.2017, 13:52 Uhr von azur geändert.
  • H.Binder

    17 • H.Binder schrieb am 11.02.2017, 17:43 Uhr:

    azur: Dass die Bundesregierung sich in die Politik Rumäniens einmischt hat meines Erachtens nicht nur politische und wirtschaftliche Gründe, sondern wird vor allem von den Sprösslingen ehemaliger Nazifamilien aus Rumänien wie Zillich, Cloos, Bonfert, Fabritius u.a. gefördert. Unter der deutschen Besatzung 1942-44 hat die Bevölkerung Rumäniens und vor allem die deutsche Minderheit unermesslich gelitten. Diese Familien haben meine Eltern auf dem Gewissen und es ist unerträglich, zu sehen wie sie auch heute als Sprecher unserer Volksgruppe auftreten.
    Es ist ja erlaubt zu fragen wieso viele unserer Landsleute sich plötzlich so um ihre alte Heimat sorgen, obwohl sie diese schon seit Jahren verlassen haben. Geht es wirklich nur um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Rumänien? Und ist Johannis nicht genau so ein Landsmann wie alle anderen Bürger Rumäniens auch, ob er nun Staatspräsident ist oder nicht?
    Weder wir, noch die Bundesregierung haben das Recht uns als Oberlehrer in die Politik anderen EU Staaten einzumischen, Kleptokratie und Gesetzlosigkeit gibt es schließlich hier in der Bundesrepublik genauso wie anderes EU Staaten auch.
    Was die Gerüchte um Johannis betrifft ist schließlich sein Problem. Dass er sich aber mit den Demonstranten gegen die eigene Regierung verbündet, ist unseriös und damit macht er Rumänien und sich weltweit lächerlich.
    Vielleicht können Sie mir noch mitteilen, wieso Sie unter einem anonymen Namen schreiben. Dies erinnert mich an die IM der Stasi und der Securitate die aus bekannten Gründen auch anonym bleiben wollten



    Beitrag am 11.02.2017, 17:59 Uhr von H.Binder geändert.
  • kokel

    18kokel schrieb am 12.02.2017, 07:28 Uhr:

    H. Binder: Sie sind in diesem Forum schon des Öfteren mit provokanten Beiträgen aufgefallen, doch diesmal scheinen Sie eine Grenze überschritten zu haben, die Konsequenzen haben könnte. Ob`s am Alter liegt?

    1. Sie unterstellen der deutschen Bundesregierung eine Unterwanderung seitens einiger ehemaliger Nazifamilien aus Rumänien! Da kann man sich nur fragen, wie realitätsfern muss jemand sein, um auch nur auf solch eine Idee zu kommen??? Trotzdem finde ich derartige Behauptungen mehr als nur bösartig, vielmehr deuten sie auf ein Weltbild hin, das jenseits von Gut und Böse ist! Wäre Ihnen z.B. auch nur beiläufig bekannt, wer dieses Land seit einigen Jahren regiert, müssten Sie diese Idee gleich verwerfen, denn die Mitglieder der SPD - sollte Ihnen die Abkürzung etwas sagen... - gehörten während der Nazizeit zu den am meisten verfolgten Staatsbürgern.

    2. Die meisten unserer Landsleute, die sich um die Ereignisse in Rumänien Sorgen machen, tun dies nicht plötzlich (!!!) - wie von Ihnen behauptet, sondern haben es schon immer getan. Im Unterschied zu Ihnen - und bestimmt auch vielen anderen - gibt es unter uns noch SBS, denen die ehemalige Heimat nicht egal ist. Ob man nun damit einverstanden ist - oder auch nicht -, sollte jedem überlassen bleiben. Sie scheinen jemand zu sein, der alle Mitmenschen bloß aus dem eigenen Blickwinkel beurteilt, also den Oberlehrer - um Sie zu zitieren - spielt!

    3. Wenn jemand gegen Beschlüsse, deren Zweck die Förderung der Korruption ist, demonstriert, so verdient dies hohen Respekt - umso mehr, wenn es sich um das Oberhaupt eines Landes handelt! Dafür wurde Johannis weltweit gelobt! Lächerlich haben demzufolge Sie sich gemacht!

    4. Ein gewisser S. Gabriel hat einem der korruptesten rumänischen Politiker (Dragnea), für den die hier behandelte Gesetzesänderung gedacht war, zum Sieg seiner Partei gratuliert. Wahrscheinlich sehen Sie auch hier eine Einmischung in die rumänische Politik...

    Fazit: Ihr Weltbild scheint dermaßen verzerrt zu sein, dass sogar ein "Marsmensch" darüber nur den Kopf schütteln würde - wenn er überhaupt einen Hals hat...
  • azur

    19azur schrieb am 12.02.2017, 08:11 Uhr:

    @H. Binder: Schade, eigentlich wollte ich mit Ihnen konkret über die aktuellen Lage in Rumänien kommunizieren, sprich zum Grund der Auslösung von Demonstrationen: Die OUG Nr. 13/2017. Daran scheinen Sie jedoch kein Interesse zu haben.

    Vorab gesagt, ich bedaure das Leid welches Ihrer Familie von den Nazis zugefügt wurde und hoffe aus tiefstem Herzen, dass sich die Geschichte in dieser Form nie wieder wiederholt.

    Nun frage ich Sie aber, machen Sie in Ihren Denk-Schemata nicht den gleichen Fehler, wie die Nazis? Sie unterstellen der Bundesregierung dass sie gelenkt von „Sprösslingen ehemaliger Nazifamilien“ in die rumänische Korruption einmischen? Ist es dann nicht so, dass Sie Menschen anhand ihrer Abstammung, wie Familiennamen oder Nation, vorverurteilen? Die von Ihnen aufgeführte Rhetorik, ist mir als Propaganda der rumänischen National-Kommunisten und Securisten bestens bekannt. Die Lehre die ich aus der Geschichte gezogen habe, ist, Menschen anhand ihrer Taten zu bewerten und nicht nach Abstammung.

    Was Herrn Präsident Johannis betrifft, er konnte dem „guten“ Ruf Rumäniens gar nicht mehr schaden, weil dieser bereits schon aufs höchste beschädigt war. Jeder auf dieser Welt weiß, was sich in Rumänien korruptionsmäßig auf Regierungsebene abspielt, das kann nur noch besser werden.

    Und lassen Sie sich eines Sagen: Der Raubbau in Rumänien muss endlich ein Ende haben, ansonsten geht das Land daran zugrunde. Meines Wissens haben bereits 4 Millionen rumänische Bürger das Land verlassen, darunter viele Fachleute und gut ausgebildete junge Menschen. Von daher macht auch der Schrei aus der Diaspora nach einem Rechtsstaat in Rumänien Sinn.
  • H.Binder

    20 • H.Binder schrieb am 12.02.2017, 12:12 Uhr:

    kokel: Sie unterstellen mir wiederholte provokante Beiträge verbunden mit der Frage ob´s an meinem Alter liegt. Nun wie Sie wissen wird man mit dem Alter nicht nur weise sondern sammelt eine Menge an Erfahrungen, die jungen Leuten naturgemäß fehlen.

    Was in den beiden Kommentaren behauptet wird, habe ich so nicht gesagt. Dass aber Vereine gro0en Einfluss auf die Bundesregierung haben ist unbestritten. So wäre es interessant zu wissen in welcher Beziehung Dr. Fabritius zum Chef des Kanzleramtes Peter Altmaier steht, oder was er dem Bundespräsidenten auf dem Gro0en Ring erzählt hat, nur wenige hundert Meter von der Stelle entfernt, an der mein Vater von deutschen Soldaten ermordet wurde. Es ist unehrlich sich scheinheilig als Opfer des kommunistischen Regimes darzustellen und dabei die Opfer der Nazifamilien aus Siebenbürgen und der Deutschen Besatzer zu verschweigen.

    Die Beteiligung von Johannis an Protesten gegen die eigene Regierung war nicht nur eine weltweite Lachnummer, sondern eine Bankrotterklärung des rumänischen Staatspräsidenten. Politik wird nicht auf der Straße mit Gebrüll und fliegenden Steinen gemacht sondern in Verhandlungen mit den politischen Gegnern. Das Eildekret spielt dabei weniger eine Rolle, da es sich meiner Meinung nach vordergründig um einen Machtkampf zwischen den beiden Gruppierungen handelt.

    Es ist eine Sache des Anstands einem Amtskollegen zum Sieg seiner Partei zu gratulieren, zumal Gabriel und Dragnea beide Vorsitzende einer sozialdemokratischen Partei (SPD bzw. PDS) sind. Außerdem ist es nicht die Aufgabe des Vizekanzlers der Bundesrepublik den rumänischen Ministerpräsidenten zu beurteilen.

    Dem Schrei nach einem Rechtsstaat in Rumänien stimme ich durchaus zu, denn alle unserer Landsleute lieben unsere alte Heimat, nur ist die Bundesrepublik, in der man es mit dem Rechtsstaat auch nicht so genau nimmt, dazu kaum geeignet. Denn genau wegen Rechtsbrüchen durch die Bundesregierung ist Erika Steinbach aus der CDU ausgetreten, Rechtsbrüche die Dr. Fabritius sofort zu einem Dementi veranlasst hatten.

    Was den Raubbau in Rumänien betrifft, kann ich sagen, dass das Land schon viel grö0ere Schwierigkeiten, wie die deutsche und sowjetische Besatzung und das kommunistische Regime überwunden hat, es wird auch diese Krise überwinden und das ohne Einmischung anderer Staaten.

    Und - last but not least: Beleidigungen, böswillige Verleumdungen und Polemik sind kein guter Stil im Umgang mit Landsleuten, auch wenn Sie verschiedene Meinungen haben. Aber in der Anonymität in der Sie sich sicher fühlen, können Sie es sich ja erlauben.

    Eigentlich sollte die SbZ anonyme Beiträge löschen.
  • kokel

    21kokel schrieb am 12.02.2017, 16:40 Uhr:

    H.Binder: Um es diesmal kurz zu gestalten: Ich bin bestimmt alles andere, als ein Anonymer! Dies kann mit einem Klick herausgefunden werden.

    Meine Äußerungen sind bloß eine Reaktion auf Ihre Verleumdungen und sind nach dem Motto gestrickt: "Wie man in den Wald hineinruft, so wird man vom Echo belohnt."

    Es scheint so zu sein, dass sie Vereine einer bestimmten Größe "leicht" überschätzen. Wäre der unserige z.B. so einflussreich gewesen, wie Sie annehmen, hätte es bestimmt nicht so lange gedauert, bis das Geld für die Restaurierung unserer kulturellen Zentrale in Deutschland freigegeben worden wäre.

    Wie auch von anderer Seite schon hervorgehoben, sollten Sie sich in Sachen Rumänien lieber heraushalten, da Ihr Interesse diesem Land gegenüber nicht sehr hoch anzusiedeln ist.

    Und ein Letztes: Mein Stil passt sich demjenigen an, der ihn herausfordert.
  • H.Binder

    22 • H.Binder schrieb am 12.02.2017, 18:09 Uhr:

    H. Kautz: Ich weiß nicht wen Sie vertreten bzw. in wessen Namen Sie schreiben. Es fällt allerdings auf, dass Sie sich zur Stimme einer bestimmten Klientel machen, die es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und heiklen Themen aus dem Weg geht.
    Ich habe Sie persönlich niemals beleidigt, verleumdet oder herausgefordert, sondern mich über bestimmte Leute geäußert, die mit Ihnen soviel ich weiß, nichts zu tun haben. Wenn sich Leute von mir angegriffen fühlen, dann sollten sie sich selbst an mich wenden.
    Natürlich hat unser Verband keinen direkten Einfluss auf die Bundesregierung, jedoch kann man in bestimmten Positionen wie z.B. als MdB in persönlichen Gesprächen bis hin zum Bundeskanzleramt viel bewirken, vor allem als Vermittler zwischen der deutschen und rumänischen Regierung. Schließlich sind Johannis und Dr. Fabritius ja befreundet.
    Ihren Rat mich in Sachen Rumänien herauszuhalten finde ich unangebracht, da ich meine alte Heimat genau so liebe wie alle meine Landsleute, nur bin ich gegen jede Einmischung in die Politik Rumäniens, und dass aus eigener Erfahrung.
    Ich habe viele Freunde und Bekannte im universitären Bereich, mit denen ich mich oft über politische Fragen wie die Lage in Rumänien oder in der Bundesrepublik, austausche. Viele teilten die Hoffnung, dass sich Ihre Lage mit Johannis bessern würde. Dies war leider ein Trugschluss und viele sind enttäuscht.
  • azur

    23azur schrieb am 13.02.2017, 13:36 Uhr:

    Die Schriftstellerin Ana Blandiana stellt sich auf Seite einer wichtigen Gruppe von kulturellen Persönlichkeiten und Berühmtheiten, welche in Opposition zu den Aktivitäten der PSD Regierung stehen. Zwecks Protest gegen die Regierungsentscheidungen schließen sie sich den Protestierenden an.

    „Scriitoarea Ana Blandiana se alătură grupului important de oameni de cultură și celebrități care își arată opoziția față de acțiunile guvernului și a PSD și se aliază cu protestatarii în a contesta deciziile luate la vârful politicii.“
    http://www.b1.ro/stiri/politica/ana-blandiana-alaturi-de-protestatari-acest-guvern-de-marionete-manuite-de-un-papusar-de-provincie-sparge-unitatea-dintre-votul-democratic-si-statul-de-drept-foto-176700.html

    Beitrag am 13.02.2017, 13:38 Uhr von azur geändert.
  • Doris Hutter

    24Doris Hutter schrieb am 13.02.2017, 17:57 Uhr:

    Es ist so schwer mit jemandem zu diskutieren, der verbittert ist und sein Einzelschicksal in den Vordergrund stellt. Da kann man eher mitfühlen und dran arbeiten, dass sowas sich nicht wiederholt. Meiner Meinung nach sind wir heute in Deutschland doch sehr weit von den Zuständen entfernt, die Ihnen die Eltern nahmen, Herr Binder. So kann ich als Nachgeborene Ihren Gedankengängen leider nicht folgen.
    Und ich finde es nicht angemessen, wie Sie Bernd Fabritius angreifen, bzw. was Sie ihm unterstellen.

    Was die Korruptionsbekämpfung in Rumänien und die Rolle des Präsidenten betrifft, finde ich es sehr gut, dass Klaus Johannis sich dagegen wehrt, dass in einer Eilverordnung in der Nacht gewisse Arten der Korruption legalisiert werden sollten, so dass mehrere Politiker hätten davonkommen können. Und dass so viele Menschen, denen die Entwicklung in Rumänien nicht egal ist, sich ebenfalls dafür einsetzen, begrüße ich ausdrücklich. Ob durch Demonstration auf der Straße oder durch Gespräche im eigenen Wirkungskreis: die Bekämpfung der Korruption steht im Mittelpunkt, also sollten wir beim Thema bleiben. Johannis hat nicht Neuwahlen gefordert, akzeptiert also das Wahlergebnis.
    Was ist lächerlich daran?
    Mir scheint, dass die Selbstheilungskräfte in Rumänien versagt haben und das Land gerade so einen Präsidenten braucht, der wachsam ist und den Finger in die Wunde legt - mit dem Risiko, von Vielen, die das System nicht durchschauen und nur gewisse Fernsehsender verfolgen, die Johannis grob und ohne Beweise diskreditieren, nicht wieder gewählt zu werden. Aber er hat es wenigstens versucht. Dafür zolle ich ihm Respekt. Und dafür ist er für die jungen Menschen, die auf die Straße gehen, ein Hoffnungsträger.
  • H.Binder

    25 • H.Binder schrieb am 14.02.2017, 11:33 Uhr:

    Um es klar zu sagen: Ich liebe meine alte Heimat Rumänien und vor allem Hermannstadt, die Stadt in der ich aufgewachsen bin und in der ich viele Spuren hinterlassen habe. Vor fast siebzig Jahren habe ich als Azubi bei der Firma Independenta meine Tätigkeit begonnen, die nach vielen anderen Arbeitsstellen wie ILL, Balanta die Mühle und Brotfabrik (heute Simpa) an der ich maßgeblich am Bau zuständig für Energetik und Automatisierung beteiligt war, 1970 endete.
    Natürlich bin ich gegen Korruption und unterstütze den Kampf des Staatspräsidenten auch in Rumänien Legalität einzuführen. Wir sollten aber nicht vergessen, dass in der Bundesrepublik Korruption, Betrug, Lügen und Verbfrechen auch an der Tagesordnung sind, so dass die Bundesrepublik kaum als Vorzeigebeispiel für Ehrlichkeit geeignet ist.
    Johannis Kampf gegen Korruption ist ehrenwert und wir sollten ihn dabei unterstützen soweit es in unserer Macht ist, wir sollten aber vermeiden uns in die Politik Rumäniens als Oberlehrer einzumischen.



    Beitrag am 14.02.2017, 11:35 Uhr von H.Binder geändert.
  • lauch

    26lauch schrieb am 15.02.2017, 20:45 Uhr:

    Herr Graeff,
    ich bitte um etwas mehr Ernsthaftigkeit. Sie verteidigen als Verband, als SBZ, den Johannis bis auf die Zähne, das sieht auch ein Nichtsehender.Warum sehen Sie sich überhaupt berufen irgendein Kommentar zu Johannis abzugeben?
  • Erhard Graeff

    27Erhard Graeff schrieb am 16.02.2017, 15:45 Uhr:

    Herr lauch,
    genauso, wie manche meinen das Recht zu haben, den Präsidenten vorzuverurteilen, nehme ich mir das Recht auf eine Unschuldsvermutung heraus. Und das meine ich ernst.
  • SBS aus BW

    28SBS aus BW schrieb am 17.02.2017, 16:43 Uhr:

    "Hugh, ich habe gesprochen" würde ein Indianerhäuptling zu diesem Thema sagen. Ein Siebenbürgerhäuptling drückt sich sicherlich etwas eleganter (jedoch genau so ernst) aus.
  • gogesch

    29gogesch schrieb am 17.02.2017, 21:31 Uhr:

    Erhard... du warst auch schon souveräner hier?
  • Bäffelkeah

    30 • Bäffelkeah schrieb am 17.02.2017, 23:17 Uhr:

    Diejenigen, die sich hier im Fahrwasser der Exkommunisten einen Spaß daraus machen, jemanden wie Klaus Johannis zu diffamieren, der die in Rumänien grassierende Korruption einzudämmen versucht, haben den Ernst der Lage nicht erkannt. Ihr wünscht euch wohl, dass sich nichts ändert in dem Land, damit eure Klischeevorstellungen Gültigkeit bewahren. Wer das Eintreten für einen stabilen Rechtsstaat, demokratische Verhältnisse, gegen Selbstbereicherung im Amt, gegen Korruption nicht zu schätzen weiß, bitte sehr. Manche sind vielleicht schon recht alt, verbittert, hämisch bis zynisch und merken es gar nicht. Die jüngeren Generationen in Rumänien sind jetzt dringend angewiesen auf Amtsträger wie Kövesi und Johannis. Landsleute, ist denn ein Mindestmaß an solidarischer Haltung schon zu viel verlangt?
  • H.Binder

    31 • H.Binder schrieb am 18.02.2017, 18:27 Uhr:

    Es war zu erwarten und längst überfällig, dass sich die anonymen Moralprediger und Sittenwächter in der SBZ zu Wort melden, die dann auf Teufel komm heraus versuchen den Meinungen anderer zu widersprechen. Niemand weiß wer sich hinter diesen mysteriösen Namen verbirgt und wen sie vertreten und so liegt die Vermutung nahe, dass Mitarbeiter der SBZ oder Mitglieder des Vorstandes unseres Verbandes auf diese Weise versuchen Meinungen zu manipulieren. Wer ein reines Gewissen hat, muss sich nicht verstecken und kann ehrlich zu seiner Meinung stehen.
    Johannis wurde keineswegs diffamiert, sondern es wurde bloß die Frage gestellt, was an den Gerüchten über Johannis wahr ist. Daneben darf man ja auch fragen ob es vernünftig ist wenn ein Staatspräsident an Protesten gegen die eigene Regierung teilnimmt. Unüblich ist es allemal. Trotz meines Alters aber langjähriger politischer Erfahrungen kenne ich keinen diesbezüglichen Präzedenzfall. Rumänien hat ein gemischt präsidentiell-parlamentarisches Regierungssystem, ähnlich wie Frankreich, Ukraine, Ägypten u.a. in dem der Staatspräsident weitreichende Befugnisse gegenüber der Regierung hat und somit die Probleme des Landes auf politischen Weg lösen kann.
    Natürlich muss Johannis selbst bestimmen welchen Weg er einschlägt und es ist weder meine noch die Aufgabe des Verbandes ihm Ratschläge zu erteilen. Eine Meinung dazu ist aber wohl erlaubt.


    Beitrag am 18.02.2017, 18:32 Uhr von H.Binder geändert.
  • gehage

    32gehage schrieb am 18.02.2017, 20:11 Uhr:

    zu 30:

    wie billig! richtig billig ihr kommentar, hr. bäffelkeah, zumindest was die erste hälfte betrifft! sie huldigen ihrem namen dadurch große ehre...
  • Bäffelkeah

    33 • Bäffelkeah schrieb am 18.02.2017, 20:42 Uhr:

    Die sich angesprochen fühlen, reagieren getroffen, nur leider nicht sachlich. Damit haben sie bestätigt, dass ihnen die von mir genannten Werte, dieselben für die hunderttausende rumänische Bürger auf die Straße gehen, schlicht unwichtig sind. Mit keiner Silbe räumen sie ein, dass Johannis und Gleichgesinnte für berechtigte, für Rumäniens Zukunft vitale Anliegen streiten. Hierin unterscheiden wir uns prinzipiell, gehage, Binder & Co. Meine Solidarität gilt nicht den Johannis-Gegnern, an der Spitze Dragnea, und allen, die seine Kampagne betreiben, sondern den Bürgerinnen und Bürgern, die an ein rechtsstaatliches, demokratisches, korruptionsfreieres Rumänien glauben. Und Erhard Graeff hat natürlich völlig recht, es gilt - jedenfalls in einem Rechtsstaat - die Unschuldsvermutung. Wir haben unsere gegensätzlichen Standpunkte hier dargelegt. Das war's dann erst einmal meinerseits, ich will ja nicht "auf Teufel komm heraus widersprechen"...
  • gehage

    34gehage schrieb am 18.02.2017, 22:22 Uhr:

    nochmal, bäffelkeah, wie billig! und sehr unterbelichtet! ich schrieb doch, es wäre in der ersten hälfte deines/ihres kommentares. hier nochmal auf was ich mich bezog:

    "Ihr wünscht euch wohl, dass sich nichts ändert in dem Land, damit eure Klischeevorstellungen Gültigkeit bewahren."

    richtig "proletenhaft"...
    Beitrag am 18.02.2017, 22:29 Uhr von gehage geändert.
  • 7ieben

    357ieben schrieb am 19.02.2017, 09:43 Uhr:

    "Korruption ist in Rumänien alltäglich, doch die konsequente Bekämpfung würde die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft noch verschärfen. Die Korruption erfüllt soziale Funktionen, die der Staat aufgegeben hat. Die Antwort muss die Gesellschaft liefern." Eine sehr gute Analyse liefert die Tageswoche.ch >> http://www.tageswoche.ch/de/2017_7/international/742699/Das-System-Briefumschlag-l%C3%A4uft-wie-geschmiert.htm
  • gogesch

    36gogesch schrieb am 19.02.2017, 15:17 Uhr:

    Es würde mich nicht wundern, wenn Bäffelkeah Schreiber wäre.
  • SBS aus BW

    37SBS aus BW schrieb am 21.02.2017, 14:04 Uhr:

    Wenn dem so wäre, sollte uns Herr "Schreiber" über seinen nachfolgenden Beitrag (aus dem Jahre 2014)
    aufklären: "Aktuelles Opfer ist (nach einem Totalbashing von RESRO gegen MdB Fabritius) nun auch noch der ehemalige Staatssekretär Bergner, von dem bekannt ist, dass er auf diesem Gebiet im parlamentarischen Bereich weiter federführend sein wird. Einer aktuellen Mitteilung auf der Facebook-Seite von MdB Fabritius entnehme ich, dass. Dr. Bergner im Europaausschuss eng mit Dr. Fabritius zusammenarbeiten wird, der nun auch die Bundesrepublik im Europarat vertreten wird."
  • Bäffelkeah

    38 • Bäffelkeah schrieb am 21.02.2017, 15:00 Uhr:

    Obwohl es gogesch nicht wundern würde, nein, "Bäffelkeah" ist definitiv nicht "Schreiber", großes Indianerehrenwort!
    Und da dem so ist, SBS aus BW, könnten wir uns wieder ohne Umschweife dem eigentlichen Thema zuwenden, das da lautet: „Erbitterter Kampf um den Rechtsstaat in Rumänien: Klaus Johannis wehrt sich gegen korruptes System“ – zumal auch der letzte Beitrag von gehage, vielmehr sein selbstbezogener Ausbruch („unterbelichtet“ „proletenhaft“) nur das Erregungs-, nicht aber das Diskussionsniveau kurzfristig gesteigert hat. Nichts für ungut!
  • gogesch

    39gogesch schrieb am 22.02.2017, 08:29 Uhr:

    Indianerehrenwort von Anonymen = PSD Wahlversprechen.
    Für mich sind sowohl "Schreiber" als auch "Bäffelkeah" Fake-Personen, sprich zweite Identitäten.... und es ist sehr traurig, dass wir sowas nötig haben.

    Beitrag am 22.02.2017, 08:30 Uhr von gogesch geändert.
  • Fabritius

    40Fabritius schrieb am 24.02.2017, 00:27 Uhr:

    Sehr geehrter Herr Binder, ich sehe diesen Thread erst jetzt, sonst hätte ich früher reagiert.

    Dass Sie mich als "Sprössling ehemaliger Nazifamilien" bezeichnen und auch noch süffisant fragen, in welcher Beziehung ich zu Peter Altmeier im Bundeskanzleramt stehe (den ich wohl als Mitglied der Bundesregierung manipuliere?) ist eine bodenlose Unverschämtheit, die ich Ihnen nur auf Grund des hohen Alters durchgehen lasse. Sie dürften - wenn die Angaben in Ihrem Profil stimmen - etwa 82 Jahre alt sein.

    Sie plappern völlig unüberlegt dummes Zeug und Verleumdungsinhalte rumänischer Ultranationalisten nach. Wenn Sie mich aber noch einmal als "Nazisprössling" bezeichnen, wehre ich mich! Es ist bekannt, dass ich aus Agnetheln stamme und mit dem Hermannstädter Nazi Fritz Fabritius WEDER VERWANDT NOCH VERSCHWÄGERT bin. Mein Großvater war der Johann Fabritius, Schuhmacher aus Agnetheln, dessen Vater - also mein Urgroßvater, war Christian Fabritius, ebenfalls aus Agnetheln, geboren 3.1.1843, verstorben 9.2.1924.

    Ihre Suggestivbehauptung, die "Rolle" des Staatspräsidenten Johannis "beim Kinderhandel" sei ebenfalls "nicht geklärt", ist ebenso eine Unverschämtheit!

    Sie kritisieren, dass ich mich zu Missständen in Rumänien äussere? Auch hier sollten Sie sich informieren! Es ist meine berufliche Aufgabe, dieses zu tun. Ich wurde als stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses des Europarates als Berichterstatter zu Fragen der Rechtsstaatlichkeit in den Ländern Osteuropas bestellt. Daher besuche ich diese Länder, setze mich mit deren Rechtssystem detailiert auseinander und äussere mich auch. So habe ich die Veränderung der Systematik der Verfassungsgerichtsbarkeit in Polen kritisiert - und genau so kritisiere ich auch die Dringlichkeitsverordnung OUG 13/2017 zur Behinderung des Kampfes gegen Korruption in Rumänien. Die Kritik ist vom Europarat veröffentlicht worden.

    http://www.assembly.coe.int/nw/xml/News/News-View-EN.asp?newsid=6520&lang=2&cat=5

    Im Deutschen Bundestag bin ich Berichterstatter für Rumänien im Auswärtigen Ausschuss. Auch hier ist es meine Aufgabe, zur Situation dort - auch zu Missständen - Position zu beziehen.

    Letztlich und ganz unabhängig davon: Es ist doch das gute Recht von jedem, eine Meinung zu äussern, besonders dann, wenn dieses sachlich und mit Argumenten untermauert erfolgt. Darüber sollten Sie - gerade auf Grund der von Ihnen reklamierten Alterserfahrung - etwas nachdenken.
    Beitrag am 24.02.2017, 09:50 Uhr von Moderation geändert.
  • azur

    41azur schrieb am 24.02.2017, 11:08 Uhr:

    Sehr gut, Herr Dr. Fabritius! Ich hatte mich schon gewundert, dass Sie darauf nicht reagiert haben.

    Zu lange hat die Welt über die Entwicklungen in Rumänien hinweggeschaut. Es ist höchste Zeit, dass Sie sich zu Wort melden.
    Auch Ihr Interview bei DW Rumänien - zu finden im Portal „siebenbürger.de“- ist treffend.
    Gut gemacht!
  • gehage

    42gehage schrieb am 25.02.2017, 12:54 Uhr:

    zu 38, zweite hälfte des kommentars

    tja, dass das zitat von ihnen...

    "Ihr wünscht euch wohl, dass sich nichts ändert in dem Land, damit eure Klischeevorstellungen Gültigkeit bewahren."

    ...das diskussionsniveau gehoben hat, bleibt auch nur ihrem urteilsvermögen vorbehalten! ;)
  • H.Binder

    43 • H.Binder schrieb am 25.02.2017, 17:45 Uhr:

    Sehr geehrter Herr Dr. Fabritius,
    falls ich mich geirrt haben sollte, möchte ich mich hiermit entschuldigen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Harry H.Binder

  • SBS aus BW

    44SBS aus BW schrieb am 25.02.2017, 19:48 Uhr:

    Gut gemacht Herr Binder! Unser aller Verteter und seine DRF-DFDR-Spitzel haben ohnehin ganz andere Sorgen.
  • haraldgitschner

    45haraldgitschner schrieb am 25.02.2017, 21:00 Uhr:

    Weiter so, Hr.Dr.Fabritius und viel Kraft und Erfolg. Das gleiche wünschen wir auch unserem Klaus Johannis !
  • H.Binder

    46 • H.Binder schrieb am 26.02.2017, 11:06 Uhr:

    SBS aus BW: Ich verstehe nicht was Sie meinen!
  • SBS aus BW

    47SBS aus BW schrieb am 26.02.2017, 14:46 Uhr:

    Mit "Gut gemacht" meinte ich Ihre Entschuldigung zu einigen (unrichtigen und unwichtigen) Behauptungen über die "Vergangenheit" von Fabritius, insbesondere jedoch Ihre (richtige und wichtige) Kritik an seinem politischen Handeln und Wirken.
  • H.Binder

    48 • H.Binder schrieb am 26.02.2017, 20:13 Uhr:

    SBS aus BW: Dass Sie meine Meinung zu Dr. Fabritius teilen, freut mich.
    Eigentlich wollte ich aber wissen wen Sie mit DRF-DFDR Spitzel meinten.

    Beitrag am 26.02.2017, 20:16 Uhr von H.Binder geändert.
  • SBS aus BW

    49SBS aus BW schrieb am 27.02.2017, 09:59 Uhr:

    Lieber Herr Binder, wir alle wissen, dass Dr. Fabritius nicht aus eigener Kraft den Dr.-Titel erworben hat und von einigen Helfern in jene Positionen gehoben gehoben wurde, welche er jetzt genießt. Diese Helfer, von denen ich einige kennenlernen durfte (Namen werde ich keine nennen), erwarten nun von ihm die Durchsetzung ihrer eigenen, teilweise nicht ganz "sauberen" Interessen. Zwischenzeitlich ist es kein Geheimnis mehr, dass einige seiner Parteigenossen (Erika Steinbach, Markus Ferber) erwartungsgemäß nicht mehr mitwirken möchten.
  • Bäffelkeah

    50 • Bäffelkeah schrieb am 27.02.2017, 10:00 Uhr:

    @SBS aus BW: Gefallen Sie sich in der "Troll-Rolle" (der diesjährige Oscar ist nun schon vergeben)?
    Wenn ein persönlicher Angriff als haltlose Unterstellung verpufft, setzen Sie gleich die nächste Verleumdung drauf. Ihresgleichen verleidet einem das Forum, das eigentlich der sachlichen Diskussion und nicht persönlicher Fehde und Hetze dienen soll. Wie Herr Binder erwarte nun auch ich von Ihnen, sich entweder in aller Form zu entschuldigen oder "seine DRF-DFDR-Spitzel" namentlich zu nennen und Belege für Ihre Behauptung anzuführen. Troll-Rolle hin oder her, wer solche Beschuldigungen ins Netz setzt, muss wissen, dass das auch strafrechtlich geahndet werden kann.
    Warum müssen Web-Diskussionen heutzutage immer wieder so aggressiv ausarten? Ich schreibe auch aus Selbstschutz vor Trollen unter einem Pseudonym, das verschafft mir gewiss keinen Freibrief für Hetze und Verleumdung. Es erinnert mich an manche "Touristen", die im Bewusstsein ihrer Anonymität im Ausland über die Stränge schlagen, die "Sau rauslassen", die auch in ihnen steckt, was sie zu Hause unterlassen, um ihrem Ansehen nicht zu schaden.
  • Fabritius

    51Fabritius schrieb am 27.02.2017, 17:35 Uhr:

    Lieber Herr Benning, ich glaube nun nicht, dass Erika Steinbach meinetwegen aus der CDU ausgetreten sein soll 😂.

    Mit einem Punkt haben Sie ein bisschen Recht: eine bestimmte Gruppe Menschen haben mich unterstützt und "dorthin gebracht" , wo ich jetzt wirken kann, und genau für deren Anliegen setzt ich mich natürlich nachdrücklich ein! Es ist die große Mehrheit der Landsleute und der anderen Vertriebenen und Aussiedler (nicht alle, auch Sie nicht), und es ist mir doch eine Ehre, mich genau für diese Gruppe einzusetzen, sei es bei der Durchsetzung der Deportations- und Zwangsarbeiterentschädigung, bei der Kulturförderung (z.B. Schloss Horneck), bei dem Angriff gegen die ungerechten Rentenkürzungen, bei der Förderung der Landsleute in der Heimat, z.B. durch die Mittel zur Förderung des muttersprachlichen Unterrichts - oder sei es nicht zuletzt bei den letzten unverschämten Angriffen gegen alle Siebenbürger Sachsen auf dem rumänischen Schmieren-Sender B1 - TV, auf dem wir z.B. alle als "hitleristi reabilitati" bezeichnet worden sind, wogegen ich eine förmliche Beschwerde bei der rumänischen Medienaufsicht CNA eingereicht und den Rechtsausschuss des Europarates informiert habe. - und vieles mehr!

    Dazu steh ich und werd so auch weitermachen, so lange eine Mehrheit das möchte. Dass einzelne Menschen das anders sehen - damit können gute Demokraten leben. Einige sind gute Demokraten, und versuchen andere Meinungen zu akzeptieren, andere wiederum geben den Troll in Internetforen und sprechen von "DRF-DFDR-Spitzeln".

    Für diejenigen, die sich nicht auskennen: Das DRF ist das von Susanne Kastner gegründete Deutsch-Rumänische Forum in Berlin, in dem Vertreter unterschiedlicher Verbände, Wirtschaftsunternehmer, Journalisten etc. unter dem Vorsitz von MdB Christoph Bergner (Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung a.D.), des rumänischen Botschafters in Berlin, Emil Hurezeanu (ehemals Direktor des Radios Free Europe) und unseres Landsmannes Peter Maffay für eine Verbesserung der Situation in Rumänien einsetzen. Ein "Partnergremium", das Rumänisch-Deutsche Forum in Bukarest unter Leitung des ehemaligen Aussenminister Andrei Plesu (ein rumänischer Philosoph, Kunsthistoriker und Politiker) wurde vor Kurzem in Bukarest gegründet.
    Das DFDR ist das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien, also die gewählte Vertretung der Landsleute in Rumänien. Diese Organisation vertritt unsere Landsleute dort, stellt den Abgeordneten im Parlament und vieles mehr. Und Sie sprechen von DRF-DFDR-Spitzeln?

    Ja, ich UNTERSTÜTZE DIE ANLIEGEN DES DRF UND DES DFDR AUS VOLLER ÜBERZEUGUNG, und auch dazu stehe ich, ob Ihnen das gefällt oder nicht.

    Wenn mir bei DRF und DFDR etwas nicht gefällt, dann spreche ich das dort in den Gremien an. In beiden wirke ich aktiv mit, im DRF und in der Vertreterversammlung des DFDR vertrete ich unseren Verband in Deutschland. In Ihrer Spreche heißt das wohl "Spitzel". Mit etwas Humor kann man darüber lachen ;-)
    Beitrag am 27.02.2017, 18:00 Uhr von Fabritius geändert.
    Beitrag am 28.02.2017, 09:09 Uhr von Moderation geändert.
  • Administrator

    52Administrator schrieb am 28.02.2017, 09:49 Uhr:

    Da die letzten Beiträge mit dem Online-Artikel nichts mehr zu tun hatten, haben wir die Kommentarfunktion geschlossen.

Artikel kann nicht kommentiert werden.

Schließen
Registrieren! | Passwort vergessen?
Schließen