19. Januar 2018

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Deutsches Forum gewinnt Prozess: Rumänischer Historiker wegen Verleumdung verurteilt

Bukarest – Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) hat den Prozess gegen den rumänischen Historiker Prof. Dr. Ioan Scurtu gewonnen, den es wegen Verleumdung angeklagt hatte.
Der Gerichtshof des sechsten Bezirks in Bukarest stellte in einem Urteil vom 15. Dezember 2017 fest, dass Ioan Scurtu das Image und Prestige des DFDR durch das Formulieren und Verbreiten von verleumderischen Aussagen und Anschuldigungen in Massenmedien, und zwar durch Veröffentlichen des Artikels „Schimbarea la faţă a Grupului Etnic German din România” („Der Gesichtswechsel der Deutschen Volksgruppe in Rumänien“) in der Zeitung Cotidianul vom 15. Februar 2017 sowie auf seinem persönlichen Blog, verletzt hat. Das Gericht verpflichtet Scurtu, die oben genannten Verletzungen der Rechte des DFDR einzustellen, den genannten Artikel von seinem Blog zu löschen und auf eigene Kosten das Gerichtsurteil in der Zeitung Cotidianul zu veröffentlichen. Desgleichen wurde Dr. Ioan Scurtu zu einem Schadenersatz von 6.000 Lei (umgerechnet 1.300 Euro) verurteilt. Das Urteil kann innerhalb von 30 Tagen angefochten werden.

Schlagwörter: Bukarest, DFDR, Prozess, Gerichtsurteil

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  • 23.01.2018, 18:29 Uhr von marzi: So endlich mal eins aufs Maul, für den sogennanten HISTORIKER [weiter]

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