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16. März 2020

Kulturspiegel

Eine Angelsächsin auf dem rumänischen Thron: Königin Maria im kulturellen Gedächtnis der Siebenbürger Sachsen

Sie war die „schönste Königin Europas“ und eine Legende schon zu Lebzeiten: Maria von Rumänien, geboren als Prinzessin Marie Alexandra Victoria von Edinburgh, Enkelin von Queen Victoria und Zar Alexander II. Neue Veröffentlichungen, darunter ihre umfangreichen Tagebücher, und Filme lassen selbst Sisi und Lady Di neben dieser außergewöhnlichen Frau verblassen. Trotz Marias antideutschen Haltung, mit der sie ihren Mann 1916 zum Kriegseintritt auf Seiten der Entente drängte, erfreute sich das rumänische Königspaar selbst bei den Siebenbürger Sachsen hoher Akzeptanz. Die „unheimliche Aktualität des Ersten Weltkriegs“ (Der Spiegel) hält indes an: Im Juni jährt sich Ungarns Trianon-Trauma zum 100. Mal. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 1 mal kommentiert.

  • Konrad Klein

    1Konrad Klein schrieb am 16.03.2020, 12:22 Uhr:

    Interessierten sei der Film von Sorin Ilieşiu „Regina Maria, ultima romantică, prima femeie modernă“ (2006) mit der bekannten Schauspielerin Maia Morgenstern empfohlen. Sie liest darin viele der Schlüsselstellen und Passagen aus Königin Marias ursprünglich englischsprachigen Tagebuchaufzeichnungen und Büchern, unterlegt mit zahlreichen zeitgenössischen Bildern und Filmaufnahmen. Eine Doku der besonderen Art, 50 Minuten lang. „Vive la Reine“, wie sie sogar die eigentlich stramm republikanischen Franzosen 1919 bei der Friedenskonferenz von Paris hochleben ließen und bedauerten, sie nicht als Königin zu haben. Auf YouTube abrufbar unter:
    https://www.youtube.com/watch?v=w1TQdQDlxgE

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