Kommentare zum Artikel

21. Januar 2018

Kulturspiegel

Johann Lauer promoviert als Politikwissenschaftler

Johann Lauer wurde im Sommersemester 2017 an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Fach Politische Wissenschaft zum Doctor rerum politicarum promoviert. Seine Doktorarbeit hat er unter dem Titel „,Methodenstreit‘ und Politikwissenschaft. Der methodologische Glaubenskrieg am Beginn des 21. Jahrhunderts zwischen szientistischem Establishment und phronetischen Perestroikans“ sowohl in Buchform als auch im Internet veröffentlicht. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 3 mal kommentiert.

  • schiwwer

    1 • schiwwer schrieb am 21.01.2018, 08:50 Uhr:

    Chapeau!
  • seberg

    2seberg schrieb am 21.01.2018, 12:44 Uhr:

    Mein Kommentar im Forum passt wohl besser hierhin:

    Ich bin positiv überrascht davon, womit sich Johann in seiner Arbeit erkenntnistheoretisch beschäftigt, nämlich mit der

    "Begrenztheit angewandter Methodologien, sowohl der szientistischen (normativen Rationalwahltheorie) als auch der phronetischen (angewandten Klugheit)"

    und dass er sich gegen eine "Entweder-oder-Entscheidung" zwischen den beiden Ansätzen, "der empirisch-deskriptiven und der empirisch-explanative Forschungsmethodologie" wendet.

    Dieses "Sowohl-als-auch" in Theorie und Anwendung liegt mir auf dem Gebiet der Psychologie und Psychotherapie ebenfalls sehr am Herzen: im Gesundheitswesen gibt es ja bis heute die Spaltung / den Gegensatz zwischen der eher szientistisch-behavioristischen Verhaltens-Therapie und der eher intuitiv-erlebnisorientierten, psychoanalytisch-tiefepsychologischen Psychotherapie (meine frühe Option und Praxis).

    Nur beides zusammen führt wohl bei der "Suche nach Wahrheit" weiter: einerseits mithilfe aristotelisch-zweiwertiger Logik (Digitalität der Naturwissenschaften!) und andererseits mithilfe dialektisch-paradoxer, mehrwertig-logischer, intuitiv-phronetischer Methoden (in den Human-, Gesellschafts-, Geisteswissenschaften, aber auch in der Philosophie und natürlich vor allem in der Kunst)

    Im Grunde geht es dabei vermutlich um die Versöhnung und Zusammenführung der beiden großen unterschiedlich-gegensätzlichen philosophischen Kategorien: der logischen Kategorie des (Ich/Selbst-) Bewusstseins und der ontologischen Kategorie des (All-) Seins.
    Beitrag am 21.01.2018, 12:48 Uhr von seberg geändert.
  • Johann

    3Johann schrieb am 21.01.2018, 16:37 Uhr:

    Danke schiwwer!

    @ seberg

    Ich antworte im Forum, weil sich das Forum technisch für eine Diskussion besser eignet.
    Beitrag am 21.01.2018, 17:00 Uhr von Johann geändert.

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