14. Juni 2009

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Gelungene Lesung Claudiu M. Florians in Bonn

„Alles ist mehrerlei“. Mit diesen Worten beginnt der Erstlingsroman „Zweieinhalb Störche“ von Claudiu M. Florian (siehe Rezension in dieser Zeitung). Mit diesen Worten begann auch die Lesung des jungen Schriftstellers am 15. Mai im rumänischen Generalkonsulat in Bonn.
Dazu hatten die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des siebenbürgischen Verbandes und das rumänische Generalkonsulat gemeinsam eingeladen. Generalkonsul Vlad Vasiliu begrüßte Publikum und Autor in den Räumlichkeiten des Konsulates, der Vorsitzende der Landesgruppe, Harald Janesch, würdigte die Gastfreundschaft und Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat.

Die Lesung war eine absolut gelungene und kurzweilige Veranstaltung. Claudiu Florian hat die Zuhörer in seinen Bann gezogen. In seinem Roman berichtet er über seine Kindheit im Siebenbürgen der 1970er Jahre, in der er zweisprachig – deutsch und rumänisch – aufwächst. Der Roman ist aus den Augen des sechsjährigen Ich-Erzählers geschrieben und weckte bei vielen Zuhörern ähnliche Erinnerungen. Das Besondere daran ist das für Siebenbürgen typische „Mehrerlei“. Der 1969 in eine rumänisch-sächsische Familie in Reps geborene Autor arbeitet heute als Presseattaché an der rumänischen Botschaft in Berlin.

Die Zuhörer dankten Claudiu Florian für die hervorragende Lesung mit einer interessanten Diskussionsrunde, das Generalkonsulat sorgte mit einem kleinen Imbiss für einen schönen Abschluss des Abends.

Die nächste gemeinsame Veranstaltung der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen und des rumänischen Generalkonsulates Bonn werden die „Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage NRW“ am 5. und 6. September dieses Jahres sein.

Rainer Lehni

Schlagwörter: Lesung, Nordrhein-Westfalen

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