31. März 2011

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Ingrid Gündisch inszeniert in Fürth Brechts „Hofmeister“

Die siebenbürgische Theaterregisseurin Ingrid Gündisch inszeniert demnächst am Stadttheater Fürth das Schauspiel „Der Hofmeister“ nach der Komödie „Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung“ von Jakob Michael Reinhold Lenz in der Bearbeitung von Bertolt Brecht. Die Premiere der Produktion des Stadttheater Fürth findet am 7. April 2011 im Großen Haus statt.
Das Stück von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) gilt als das wichtigste Werk des „Sturm und Drang“. Scharf attackiert Lenz darin die ökonomische Schieflage zwischen Herrschaft und Untertan. Bertolt Brecht hat in seiner Bearbeitung den privaten Erfahrungshorizont des Hofmeisters objektiviert und den beißenden Spott auf herablassende Herrschaft und unterwürfiges Bürgertum noch verschärft. Termine der Aufführungen im Stadttheater Fürth (Königstraße 116): 7. (Premiere), 8., 9., 12. April, 10., 11., 12., 13., Mai, jeweils 19.30 Uhr. Theaterregisseurin Ingrid Gündisch. Foto: ...Theaterregisseurin Ingrid Gündisch. Foto: Zauner Ingrid Gündisch, Tochter der bekannten siebenbürgischen Schriftstellerin Karin Gündisch, wurde 1977 in Bukarest geboren und siedelte 1984 in die Bundesrepublik aus. Die diplomierte Schauspielregisseurin arbeitete bis 2004 am Schauspiel Köln, ist seither freischaffend tätig und inszenierte in den letzten Jahren u. a. am Grenzlandtheater Aachen, Staatstheater Nürnberg und Stadttheater Bern.

CS


Lesen Sie dazu auch das Porträt: Ingrid Gündisch

Schlagwörter: Theater, Gündisch, Fürth

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