27. Dezember 2007

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Rückblick auf das Fleißjahr 2007 des Fürther Chores

In der Fürther Chorgemeinschaft erleben die Mitglieder beim gemeinsamen Singen manch schöne Stunde. Bekanntlich hält das Singen jung, erfreut Herz und Gemüt, festigt die Gemein­schaft, dient der Pflege von Traditionen und Kultur.
Bei den wöchentlichen Proben mit Chor­leiter Reinhold Schneider und gelegentlich vielen öffentlichen Auftritten im sich zu Ende neigenden Jahr war die Freude am Mitmachen immer dabei. Wir blicken auf viele musikalische Darbietungen bei verschiedenen Festen und Feiern zurück. Am Muttertag im Wonnemonat Mai gestaltete die Singgemeinschaft im Rahmen des 1000-jährigen Jubiläums der Stadt Fürth einen Festgottesdienst in der Sankt Paulskirche und umrahmte anschließend im Martin-Luther-Gemeindehaus den Kulturnachmittag. Der rund 50-köpfige Chor bot in siebenbürgisch-sächsischer Tracht einen beeindruckenden Anblick. Im Juni folgte dann der Auftritt im Haus der Heimat in Nürnberg im Rahmen des Mundartnachmittags „Wie uns der Schnabel gewachsen ist“ mit Liedern in siebenbürgisch-sächsischer Mundart, zusammen mit mehreren Kulturgruppen Vertriebener und Aussiedler, die mit ihren Beiträgen ihrer jeweiligen Mundart ein Denkmal setzen wollten.

Beim diesjährigen Tag der Heimat im kleinen Saal der Meistersingerhalle in Nürnberg trat der Chor im kulturellen Teil auf und bereicherte die Feier mit seinen Darbietungen. Fast wie daheim in Siebenbürgen fühlte man sich während des Gottesdienstes nach siebenbürgischer Liturgie in der Nürnberger Reformations-Gedächtnis-Kirche, den der Fürther Chor gemeinsam mit einer sieben­bürgischen Bläsergruppe musikalisch umrahmte. Pfarrer Rehner, ehemaliger Seelsorger im Bur­zenland, hielt eine ergreifende Predigt. Im An­schluss an den Gottesdienst, beim gemeinsamen Kaffeetrinken im Gemeindehaus, sang der Chor auf Wunsch der Anwesenden noch zwei Lieder.

In schöner Erinnerung bleibt die Fahrt nach Augsburg. Beeindruckt von der Besichtigung vieler Sehenswürdigkeiten, sang der Chor in der St. Anna-Kirche Lieder in vierstimmigem Satz. Ein besonderes Erlebnis hatte unser Chor beim eindrucksvollen Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Hans-Jürgen Johnke, erster Pfarrer der St.-Pauls-Kirche zu Fürth. Auf seinen Wunsch hin gestaltete unsere Singgemeinschaft den musikalischen Teil des Festes mit.

Doch gab es im zu Ende gehenden Jahr auch traurige Ereignisse. Bei Beerdigungen versuchen die Sänger mit passenden Liedern Trost zu spenden, den Leidtragenden ihre Verbundenheit zu bekunden und sie mit ihrem Schmerz nicht allein zu lassen.

Das reiche Repertoire an siebenbürgisch-sächsischem Liedgut, an Volksliedern, Chorälen und klassischen Chören kann bei den Auftritten eingesetzt werden. Gegenwärtig probt der Chor für die bevorstehende Weihnachtsfeier im Rahmen der Nachbarschaft und für die musikalische Um­rahmung des Gottesdienstes am zweiten Weih­nachtstag in der St.-Pauls-Kirche in Fürth. Auf diesem Wege danken wir im Namen der Gemein­schaft dem Chor mit seinen aktiven 56 Mitgliedern für seinen Einsatz. Wir wünschen allen Aktiven weitere schöne Stunden mit Gesang und dem Chorleiter Reinhold Schneider viel Schaffens­kraft und Gesundheit.

Rosel Potoradi

Schlagwörter: Chor, Jahresrückblick, Fürth

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