1. Februar 2014

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„Auf die Socken gemacht“ im Fürther Rathaus angekommen

Eine herausragende Idee von Gerda Bürger, Siebenbürger Sächsin und Seniorenbeauftragte der Stadt Fürth, hat dazu geführt, dass beim Empfang durch den Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Dr. Thomas Jung, ein besonderes „Kunstwerk“ an das Oberhaupt übergeben werden konnte.
Seit dem 18. Dezember 2013 hängt das Strickbild „Auf die Socken gemacht“ von Gerda Bürger im Fürther Rathaus. Es symbolisiert die Vielzahl der in Fürth lebenden Nationen und ihre Integration. „Viele Menschen haben sich auf die Socken gemacht und in Fürth eine neue Heimat gefunden. Diese Tatsache hat mich inspiriert, das Geschehen für das im September stattgefundene Kulturereignis ‚Fürth ist bunt‘ festzuhalten. Neben den Fürther Stadtfarben Grün und Weiß sowie dem Fürther Wappen ‚Das Kleeblatt‘ finden sich auf dem Bild u. a. Socken in den Deutschlandfarben, den Bayern- und Siebenbürgenfarben“, erklärte Frau Bürger. Ehemann Andreas Bürger, Anke Kruse, Integrationsbeauftragte der Stadt Fürth, Erika Schneider, Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Fürth, sowie Inge Alzner, Vorsitzende des Kreisverbandes Nürnberg, und Annette Folkendt, Mitglied des Nürnberger Vorstands, begleiteten Frau Bürger ins Rathaus.Präsentation des Strickbildes „Auf die Socken ...Präsentation des Strickbildes „Auf die Socken gemacht“ im Fürther Rathaus, von links: Erika Schneider, Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Fürth, OB Dr. Thomas Jung, Annette Folkendt, Gerda Bürger, Inge Alzner, Andreas Bürger und Integrationsbeauftragte Anke Kruse. Besonders erfreut zeigte sich der Fürther Oberbürgermeister über die aktive Mitarbeit der Siebenbürger Sachsen in der Stadt und er gratulierte Frau Bürger zu der kultur- und nationenübergreifenden Darstellung der Fürther Bevölkerung. Anerkennende Worte fand zudem die Integrationsbeauftragte Frau Kruse für das Engagement von Frau Bürger sowohl für die Siebenbürger Sachsen als auch für die Belange aller Bürger der Stadt durch die aktive Mitarbeit im Seniorenrat. Inge Alzner dankte OB Jung für die vielfältige Unterstützung der Siebenbürger Sachsen in der Stadt und versicherte, dass sich die Siebenbürger Sachsen in Fürth sehr wohl fühlen. Beim anschließenden Verzehr der von Frau Bürger mitgebrachten Plätzchen im Amtszimmer des Oberbürgermeisters hatten wir noch Gelegenheit, über die Belange der Siebenbürger Sachsen zu sprechen und Dr. Jung für den Empfang zu danken. Die anschließende Stadtratssitzung eröffnete der Fürther Oberbürgermeister mit dem Hinweis auf die eben stattgefundene Bildübernahme und dankte auch hier den Siebenbürger Sachsen für ihre aktive Mitarbeit in der Stadt.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich nochmals Gerda Bürger aussprechen, durch ihre Idee und deren Umsetzung sind die Siebenbürger Sachsen ab jetzt im Fürther Rathaus sogar mit einem Handarbeitsbild vertreten. Aufgrund der Vorgaben zur Dauer eines Vertreters im Seniorenrat der Stadt kann Frau Bürger ab 2014 nicht mehr gewählt werden, jedoch hat sie in den letzten sechs Jahren viele Aktivitäten ins Leben gerufen, die auch nach ihrem Ausscheiden ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Herzlichen Dank, liebe Gerda!

Inge Alzner

Schlagwörter: Fürth, Neujahrsempfang, Integration

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