Unsere Umwelt verändert sich. Was kann die Politik / Gesellschaft tun?

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Erstellt am 30.11.2019, 21:35 Uhr
Auszug aus dem

Entschließung des Europäischen Parlaments vom 28. November 2019 zur Klimakonferenz der Vereinten Nationen 2019 in Madrid (Spanien) (COP 25) (2019/2712(RSP)):

59. ist der Ansicht, dass die Kernenergie zur Verwirklichung der Klimaschutzziele beitragen kann, da bei ihrer Erzeugung keine Treibhausgase emittiert werden und dabei auch ein erheblicher Teil der Stromerzeugung in der EU sichergestellt werden kann; vertritt jedoch die Auffassung, dass für diese Energie aufgrund der bei ihrer Erzeugung anfallenden Abfälle eine mittel- und langfristige Strategie erforderlich ist, in der dem technischen Fortschritt (Laser- und Fusionstechnik usw.) Rechnung getragen wird, um die Nachhaltigkeit des gesamten Wirtschaftszweigs zu verbessern;
Erstellt am 01.12.2019, 09:58 Uhr und am 01.12.2019, 09:59 Uhr geändert.
Leider hat es die Bundesregierung versäumt die Fusionstechnik weiter zu erforschen, eine der zukunftsweisenden Technologien bei der kein Atommüll anfällt. Aber auch andere Hightech Verfahren im Bereich der Reaktortechnik wie die Kernreaktoren der neuen Generation bei denen kein Atommüll entsteht, wurden verschlafen. Schon vor 20 Jahren habe ich im Kernforschungszentrum in Dubna bei Moskau Kenntnis von dem neuen Typ von Kernreaktoren erhalten, die heute bereits im Testverfahren eingesetzt werden. Statt neue Technologien zu fördern hat die Bundesregierung vor allem auf umweltschädliche Kohlekraftwerke in denen Braunkohle verheizt wird sowie auf Wind- und Sonnenenergie gesetzt.
Nun hat das Europäische Parlament zwar zögerlich aber dennoch erkannt, das ohne die Kernenergie die Klimaschutzziele nicht erreicht werden können.
Erstellt am 02.12.2019, 13:25 Uhr und am 02.12.2019, 13:50 Uhr geändert.
Jawoll, Kernenergie zur Rettung des Weltklimas! Wie will die Menschheit sonst möglichst komfortabel überleben, wenn nicht durch die Technik der Atomenergie? … Um sich dann ebenso komfortabel mit der Atombombe selbst den Garaus zu machen... natürlich bei intaktem Weltklima.

„Die apokalyptische Ansicht der Welt ist eigentlich die, dass sich die Dinge nicht wiederholen. Es ist z.B. nicht unsinnig, zu glauben, dass das wissenschaftliche und Technische Zeitalter der Anfang vom Ende der Menschheit ist; dass die Idee vom Großen Fortschritt eine Verblendung ist; dass an der wissenschaftlichen Erkenntnis nichts Gutes oder Wünschenswertes ist und dass die Menschheit, die nach ihr strebt, in eine Falle läuft. Es ist durchaus nicht klar, dass dies nicht so ist.“ (VB 111)
Für Wittgenstein ist die Atombombe das Anzeichen der nunmehr erreichten vollkommenen Verschmelzung von Wissenschaft und Barbarei. Die Bombe könne wie ein brutaler Erzieher wirken, um die Menschheit über das Wesen der modernen Wissenschaft drastisch zu belehren, schreibt er eine Woche nach den Bombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki (VB 98f.)

(VB = "Vermischte Bemerkungen. Eine Auswahl aus dem Nachlass" von Ludwig Wittgenstein)

PS: vielleicht hatte die Physikerin Merkel den Philosophen Wittgenstein gelesen... Übrigens: Auschwitz war auch schon eine Fusion(!) von Technik und Vernichtung.
Erstellt am 03.12.2019, 10:54 Uhr und am 03.12.2019, 10:58 Uhr geändert.
Wenn Frau Merkel den Philosophen Wittgenstein gelesen hätte, dann hätten wir keine Atombomben in der Bundesrepublik.
...„zwischen Koblenz und der Grenze zu Belgien und Luxemburg, lagern in unterirdischen Bunkern etwa 20 Atombomben vom Typ B-61, jede mit einer Sprengkraft von etwa 50 Kilotonnen. Zum Vergleich: Die Hiroshima-Atombombe hatte eine Sprengkraft von weniger als 15 Kilotonnen.“

Zur Zeit werden allein in den G20 Staaten 80 % der Energie aus Kohle, Öl und Gas bezogen. Tausende Kohlekraftwerke sind weltweit im Betrieb, knapp 1400 weitere sind im Bau. Der weltweite Ausstoß an Kohlenstoffdioxid (CO2) betrug 2018 knapp 40 Gt (Gigatonnen) oder ca. 40 Tera Kubikmeter (Tm³) das sind ausgeschrieben 40.000.000.000.000 m³ CO2.
Die Bundesrepublik steht auf Platz 6!! Rumänien auf Platz 48 (von 50 Ländern).
Bei diesen gigantischen Ausstoß an CO2 sind nur noch zwei Lösungen möglich und zwar Verzicht auf allen Komfort oder Umstieg auf CO2-neutrale Energiegewinnung wie z.B. Kernkraft.
Erstellt am 03.12.2019, 16:33 Uhr
[...]jede mit einer Sprengkraft von etwa 50 Kilotonnen[...]
Das wären 50.000 Tonnen. Also in Deutschland gibt es bestimmt mehr als fünfzigtausend Tonnen. Fragt sich nur was für eine Sprengkraft eine Tonne hat und in welchem Zustand - bevor die Müllabfuhr kommt oder danach.
Erstellt am 04.12.2019, 17:43 Uhr
Betreffend die Verantwortung der Wissenschaft

Das Böse
von Eugen Roth
Ein Mensch, was noch ganz ungefährlich
Erklärt die Quanten (schwer erklärlich!)
Ein zweiter, der das All durch späht,
erforscht die Relativität.
Ein dritter nimmt noch harmlos an,
Geheimnis stecke im Uran.
Ein vierter ist nicht fernzuhalten,
von dem Gedanken, Kern zu spalten.
Ein fünfter - reine Wissenschaft - !
Entfesselt der Atome Kraft.
Ein sechster, auch noch bonafidlich,
will die verwerten, doch nur friedlich.
Unschuldig wirken sie zusammen :
Wen dürften, einzeln, wir verdammen ?
Ist`s nicht der siebte erst und achte !
Der Bomben dachte und dann machte ?
Ist`s nicht der Böseste der Bösen,
der es gewagt sie auszulösen ?

Den Teufel wird man nie erwischen :
Er steckt von Anfang an dazwischen.

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