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Erstellt am 05.01.2019, 10:48 Uhr
Keine Worte der Verbitterung:

Nach Jahren im Gefängnis konnte Richard Wurmbrand mit seiner Familie in den 1960er Jahren das Land verlassen. Weltweit machte er auf die Situation verfolgter Christen in kommunistischen Staaten aufmerksam. Er hielt Vorträge und Predigten und rief zur Unterstützung der leidenden Menschen auf. So gründeten sich in zahlreichen Ländern Organisationen, die sich demselben Anliegen verpflichtet fühlen. Eine von heute weltweit dreizehn Missionen ist die Hilfsaktion Märtyrerkirche.

„Kümmert euch um alle, die wegen ihres Glaubens gefangen sind. Sorgt für sie wie für euch selbst. Steht den Christen bei, die verhört und misshandelt werden. Leidet mit ihnen, als würden die Schläge euch treffen.“
Erstellt am 05.01.2019, 11:19 Uhr und am 05.01.2019, 11:24 Uhr geändert.
Römer 13:1 / LUT
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.


= Also soll man sich nicht dagegen stellen,eigentlich hätte Er es wissen müssen.
--Warum hat man alle anderen Christen im Lande nicht verfolgt,oder gab es extra Christen die politik machten?
Erstellt am 05.01.2019, 11:50 Uhr
ALLE Christen wurden im Kommunistischen Rumänien (1948 - 1989) verfolgt, die nach folgendem Prinzip

„Kümmert euch um alle, die wegen ihres Glaubens gefangen sind. Sorgt für sie wie für euch selbst. Steht den Christen bei, die verhört und misshandelt werden. Leidet mit ihnen, als würden die Schläge euch treffen.“

gelebt und gehandelt haben!
Erstellt am 05.01.2019, 12:01 Uhr und am 05.01.2019, 12:07 Uhr geändert.
Römer 13:1 / LUT
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.

So, so: Dieses Märchen hat man den Untertanen über viele Jahrhunderte erzählt! Was dahinter steckte, wissen inzwischen (fast) alle. Wie steht`s aber mit den Kommunisten, denn die waren ja Atheisten? Von wo kam deren Berechtigung zur Macht??? Da müsste sogar Bot Shimon passen, denn daraus geht hervor, dass auch die Bibel nicht mehr zeitgemäß ist... Fast hätte ich behauptet, dass ich auf seine Antwort mit Spannung warte, doch der antwortet ja nie, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt.
Erstellt am 05.01.2019, 12:12 Uhr
Cool down Blender!
Deine Frage ist im obigen Bibelvers schon beantwortet!
Erstellt am 05.01.2019, 12:35 Uhr
Geht`s etwas konkreter, Bot
Erstellt am 05.01.2019, 12:38 Uhr
gerri schrieb:
...
-Politik gegen den Staat machen,wäre sehr unklug gewesen.

Das kannst Du aber laut sagen, gerri!

Meine Familie hat Einiges darunter gelitten:
- Haus enteignet
- Vater, RA, hatte plötzlich keinen Beruf mehr, musste dann als Buchhalter arbeiten
- innerhalb der Familie Weiteres, hierdurch verursacht,
Etc.

Ich bin 1946 geboren- und fast mein ganzes Leben war in hohem Maße geprägt hiervon. (zumindest die Jahrzehnte in RO).

Dass das aber so weit hinter uns liegt, darüber sollten wir uns freuen! Insbesondere den Wegfall des eisernen Vorhangs 1989 hätte nie jemand erwartet!
Erstellt am 05.01.2019, 13:27 Uhr und am 05.01.2019, 13:29 Uhr geändert.
Ich habe mich im Laufe der Jahrzehnte manchmal, wiederholt, gefragt, warum unsere Eltern nicht rechtzeitig aus RO weg sind. Nur darf man nicht vergessen:

- Deutschland war am Boden, zerbombt
- wie es in Russland tatsächlich aussah, was die Kommunisten/ Stalin insbesondere an Massen- Morden etc. dort begangen hatten und noch begingen, war wohl kaum bekannt, über die Grenzen Russlands hinaus- trotz des Krieges, der Besetzung großer russischer Territorien durch die Deutschen etc.
- Fernsehen gab es nicht; die Rundfunkgeräte waren abgegeben worden / mussten abgegeben werden (anscheinend genauso wie: Waffen, Gold etc.- unter Zwang und Drohungen)- ich weiß nicht mehr, zu welchem Zeitpunkt
- und die eigene Scholle verlassen und irgendwo ganz neu anfangen, besitzlos, ist ja keinesfalls einfach.
- insgesamt war ja die Berichterstattung durch die Medien, speziell bzgl. Russlands , wohl kaum / nur in geringem Maße vorhanden. Es gab doch sooo viele andere weitaus wichtige Probleme- das Überleben, das Morgen insbesondere!
- und niemand hätte vermuten können, wie sich alles weiter entwickeln wird- als das aber Zug um Zug klar wurde, waren die Grenzen schon zu/ der eiserne Vorhang errichtet.
Erstellt am 05.01.2019, 18:18 Uhr und am 05.01.2019, 18:26 Uhr geändert.
= Es gab ja auf hoher Ebene Überlegungen Bernd, das nach dem Krieg alle Deutschen aus Rumänien ausgewiesen werden sollen.Habe irgendwann gelesen,über Gespräche zwischen Dr.Petru Groza und unserem Bischof aus Hermannstadt,wegen der Ausweisung nach Frankreich,Richtung Bordeaux.Die Bedingung war,das wir die deutsche Sprache nichtmehr sprechen durften.Da war unser Bischoff sehr hartnäckig im Verhandeln mit Dr. Petru Groza,der fließend deutsch sprach,hat so das verbleiben im Lande erreicht.Das nach dem Krieg, die Verschleppung vieler Landsleute in die gegenseitige Richtung nach Osten gehen sollte ,konnte man auch nicht vorausschauen.
-Aus der Dobrudscha war die Rückführung 1942 der dortigen deutschen Familien fast vollständig,außer Welchen die freiwillig dort geblieben sind.Sie hatten auch kein Leichtes Los,wurden noch wenigstens zweimal umgesiedelt.

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